Bedarf ist höher als vorhandene Summe aus Sponsoringvertrag

Vereine wollen Geld

Die Kreveser Landfrauen verkauften Kuchen am Gutshaus in der Osterburger Ortschaft
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Auch die Kreveser Landfrauen (hier bei einer Veranstaltung vor dem Herrenhaus) hoffen auf finanzielle Unterstützung aus dem Sponsoringvertrag.
  • Tobias Henke
    VonTobias Henke
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Bis Ende September lief die Frist, bis zu der Osterburger Vereine Mittel aus dem Sponsoring-Vertrag der Hansestadt beantragen konnten. In seiner Sitzung am heutigen Dienstag, 19. Oktober, die ab 19 Uhr im Saal der Stadtverwaltung beginnt, beschäftigt sich der Hauptausschuss mit dem Thema. Das Interesse ist groß. Es wurden mehr Finanzmittel beantragt, als zur Verfügung stehen.

Osterburg – Aus einer im Sitzungskalender online einsehbaren Übersicht unter dem Titel „Übersicht Anträge Einzelsponsoring 2021“ geht hervor, dass sich insgesamt elf Vereine um die zur Verfügung stehenden 30800 Euro beworben haben. Das Geld kommt von einem Anbieter für Windkraftanlagen, der den Windpark in Krevese betreibt. Die Summe aller beantragten Gelder ergibt einen Betrag von 38898 Euro. Es muss nun daher ein Mechanismus gefunden werden, nach welchem Schlüssel die Gelder verteilt werden. Denkbar wäre etwa ein prozentualer Abschlag bei allen gewünschten Fördergeldern. Dies ist in der Vergangenheit bereits praktiziert worden. Unterscheiden wird zwischen „Sponsoring-berechtigten“ und „besonders Sponsoring-berechtigten“ Vereinen. Letztere sind in Krevese beheimatet, da mit dem Sponsor vereinbart wurde, diese in besonderem Maß zu berücksichtigen. Aus Krevese kommt auch der finanziell größte Wunsch. Denn der ortsansässige Kreverser SV hat die Summe von 10262 Euro beantragt, um eine Beregnungsanlage für zwei Fußballplätze bauen zu können.

Zu den Vereinen und Institutionen, die Geld erhalten möchten, zählt auch die Stadt selbst. So soll für das jüngst stattgefundene Treffen mit Vertretern aus Osterburgs Partnerstadt Wielun (die AZ berichtete) ebenso unterstützt werden wie für die Osterburger Literaturtage. In beiden Fällen wurden Summen von 1000 und 1500 Euro beantragt, über die heute entschieden wird.

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