22. Ausgabe der Osterburger Literaturtage 

Startschuss am 4. Oktober

Anette Rieger, Nico Schulz und Danuta Ahrends präsentieren das Programm der Osterburger Literaturtage
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Anette Rieger (links) und Danuta Ahrends stellten gestern das Programm der diesjährigen Literaturtage vor. Bürgermeister Nico Schulz freut sich auf die 22. Ausgabe der traditionsreichen Veranstaltung.
  • Tobias Henke
    VonTobias Henke
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Vom 4. bis 16. Oktober finden in diesem Jahr die Osterburger Literaturtage (Olita) statt. „Sonst fanden sie ja immer eine Woche später statt“, sagte Bibliotheksmitarbeiterin und Autorin Danuta Ahrends, die gemeinsam mit Bibliotheksleiterin Annette Rieger wie gewohnt das Programm der diesjährigen vorstellte. Man habe sich auch mit Blick auf die Corona-Lage dafür entschieden, die Veranstaltung etwas vorzuziehen.

Die Olita werden auf jeden Fall stattfinden“, sagte Bürgermeister Nico Schulz (FW), der bei der Vorstellung ebenfalls anwesend war. Möglich ist es, dass in diesem Jahr die sogenannte 3G-Regel greift und nur geimpfte, genesene und getestete Personen Einlass zu den Veranstaltungen erhalten.

Gefragt nach der Lesung, die für sie ein besonderes Highlight ist, entscheidet sich Rieger für Bettina Becker. „Sie setzt sich sehr humorvoll mit perfektionistischen Macken auseinander“, erläutert sie. Die Lesung trägt den Titel „Nicht perfekt, aber brillant“ und findet am Donnerstag, 7. Oktober, ab 19 Uhr im Kavaliershaus in Krumke statt. Ich freue mich besonders auf die Irish-Folk-Nacht, so Ahrends auf die Frage nach ihrem persönlichen Highlight. Neben der Musikgruppe „Clonmac Noise“ wird dann auch der Club Altmärkischer Autoren auftreten, zu dem auch Ahrends selbst gehört und das Publikum wie auch bei vergangenen Literaturtagen mit Geschichten und Gedichten unterhalten wird. Beginn ist am Freitag, 15. Oktober ab 19.30 Uhr im Saal der Stadtverwaltung. Lesungen an Orten mit geringer Zuschauerkapazität wird es auch in diesem Jahr mit Blick auf die Corona-Pandemie nicht geben. Überlegungen, Lesungen dort abzuhalten, die noch nie Teil der Literaturtage waren, habe es daher in diesem Jahr aus nicht gegeben. Auch in Alten- und Pflegeheimen werden 2021 wie schon im vergangenen Jahr aus Corona-Schutzgründen keine Veranstaltungen stattfinden.

Bei den 22. Olita wird es eine Premiere geben: Erstmals wurde für dieses Jahr von der Kaschade-Stiftung der Altmärkische Literaturpreis ausgelobt (die AZ berichtete). Die Preisträger stehen inzwischen fest. Ingrid Baß, geboren in Werben, wird am Montag, 11. Oktober, im Café Lämpel in Werben den Preis erhalten. Beginn ist um 14.30 Uhr. Sie wird ihre Geschichte „Der alte Schnauzbart – die Geschichte einer Freundschaft“ vortragen. Neben der Lesung gibt es auch eine kleine Fotoausstellung zu sehen.

Zübeyde Bilgin, Paula Heidenreich und Helvi Pohlen teilen sich den Literaturpreis für Jugendliche. Sie werden ebenfalls in Werben geehrt.

Carmen-Maja Antoni und ihre Tochter Jennipher Antoni sind vor allem als Film- und Theaterschauspieler bekannt. Beide werden am Sonnabend, 9. Oktober in Saal der Stadtverwaltung den Text „Post vom schwarzen Schaf“ von der 1973 gestorbenen Brigitte Reimann vortragen. Inhaltlich geht es um Briefe, die sie sich im Laufe der Jahre von ihren Geschwistern erhalten und ihnen geschrieben hat.

Der Vorverkauf für die Veranstaltungen beginnt am kommenden Montag, 30. August, ab 9 Uhr. Auch Vorbestellungen können erst dann getätigt werden. Die Bibliothek ist unter der Rufnummer (03937) 895309 zu erreichen. Die Broschüren mit dem kompletten Programm sind in der Bibliothek, dem Kreismuseum, dem Rathaus und auch in einigen Geschäften kostenlos zu erhalten.

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