Karnevalisten bereiten sich auf fünfte Jahreszeit vor

Saison startet planmäßig

2020 konnte der Umzug stattfinden. In Februar 2021 wurde er abgesagt.
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2020 konnte der Umzug stattfinden. In diesem Jahr ist er ausgefallen. Wie es in diesem Jahr aussieht, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Karnevalssaison wird traditionell am 11.11. eröffnet.
  • Tobias Henke
    VonTobias Henke
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Der Beginn der Karnevalssaison rückt näher, doch in welcher Form die Osterburger Carnevalsgesellschaft (OCG) in diesem Jahr die fünfte Jahreszeit begehen wird, steht noch nicht fest. Nicht zuletzt, weil jetzt noch nicht gesagt werden kann, wie im Herbst und Winter die Coronazahlen aussehen werden.

Osterburg – „Der 11.11. wird aber stattfinden wie immer“, legt sich OCG-Präsident Dennis Kathke gegenüber der AZ fest, dass die symbolische Übernahme des Rathauses inklusive Schlüsselübergabe in diesem Jahr stattfinden wird. Doch vieles steht planerisch noch auf wackeligen Füßen, ohne dass die Verantwortlichen der OCG etwas dafür können. Kathke betont, dass die Planungen nur unter Vorbehalt gesehen werden können: „Weil wir halt nicht wissen, was uns die Behörden für Auflagen machen“. Keinen Zweifel lässt er daran, dass alle Beteiligten Karnevalsgruppen mit viel Herzblut ihr neues Programm einüben. „Da braucht es mindestens drei bis vier Monate Vorbereitung. Und wenn Veranstaltungen dann ausfallen, dann ist es eben so“.

Logistisch die wohl größte Herausforderung ist der Umzug durch die Stadt: „Da ist es unmöglich, den Zugang zu kontrollieren.“ Eventuell werde man hier die Route ändern, ein Umzug in einem kleineren Rahmen sei denkbar. Man sei hierzu mit den zuständigen Behörden im Austausch.

Bei der Frage, wer die vielen Veranstaltungen der Karnevalisten besuchen darf und wer nicht, schaut Kathke auch über Bundesländergrenzen hinaus. „In den Karnevalshochburgen im Rheinland zum Beispiel haben sich sehr viele Vereine auf die 2G-Regel festgelegt.“ Dies bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene die Karnevalssitzungen besuchen dürfen. „Das werden wir aber nicht machen, weil dann zu viele Leute außen vor bleiben“, kündigt Kathke an, auch wenn er eines unumwunden zugibt: „Natürlich wäre das ein deutlich geringerer Aufwand, wenn wir niemanden testen müssten.“

Schwierig sieht der OCG-Präsident auch die vielen Besuche in den Ortschaften und bei befreundeten Karnevalsvereinen. Da sind die Räumlichkeiten in der Regel deutlich kleiner und es ist somit schwieriger, die Coronaregeln einzuhalten.

Bevor die kommende Saison losgeht, steht noch ein anderes Fest an. Am Sonnabend, 11. September, veranstaltet die OCG ihr traditionelles, aber in diesem Jahr verspätetes Sommerfest. „Wir wollen einfach zeigen, dass wir noch da sind“. Startpunkt ist um 9 Uhr das Rathaus, von wo aus an verschiedenen Punkten Station gemacht wird. „Die Stationen werden aber noch nicht verraten“, lässt der OCG-Präsident sich noch nicht in die Karten schauen, schließlich sollen die Teilnehmer überrascht werden. Nach der Radtour werden die Karnevalisten im Biesebad einkehren.

Auch Nicht-Mitglieder können an dem Sommerfest teilnehmen, sie werden gebeten, sich zuvor unter Tel. (0173) 52 57 889 bei Dennis Kathke anzumelden.

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