Kathrin Rudolph führt fünfköpfigen Vorstand der Ortsvereinigung an

Freie Wähler gründen Stadtverband

Die Freien Wähler haben einen Stadtverband in Osterburg gegründet
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Am Mittwochabend gründeten die Mitglieder der Freien Wähler in Osterburg einen Stadtverband. Wichtigstes Ziel ist zunächst die Mitgliedergewinnung für den frisch gegründeten Verband.
  • VonFrank Schumann
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Sichtlich erfreut zeigte sich Kathrin Rudolph am Mittwochabend über ihre einstimmige Wahl zur Vorsitzenden des gerade gegründeten Osterburger Stadtverbandes der Freien Wähler (FW). Dabei wollte ein Filmplakat von James Dean in ihrem Rücken so gar nicht ins Bild des Abends passen – „…denn sie wissen nicht, was sie tun“. Die im Gasthaus „Zum Kanzler“ Anwesenden um Altmark-Regionalchef Nils Krümmel und Landesvorstandsmitglied Nico Schulz schienen nämlich sehr genau zu wissen, was sie hier tun. 

Sie wollen ihre Partei auf eine breitere Basis stellen, um künftig bei den Wahlen eine nennenswerte Rolle spielen und in der Folge dann auch die Politik in den unterschiedlichen Parlamenten und Räten aktiv mitgestalten zu können. Zum Teil ist dies bereits der Fall, was bislang ausnahmslos politischen Seitenwechseln geschuldet ist. So kann auch die jetzige Osterburger FW-Stadtvorsitzende schon auf mehrjährige kommunalpolitische Erfahrung verweisen, saß für die CDU im Osterburger Ortschaftsrat und Stadtrat. Unter gleicher Flagge wurden einst Nico Schulz zum Bürgermeister (und zuvor in den Magdeburger Landtag) sowie Michael Handtke in Stadt- und Ortschaftsrat gewählt.

Eigenen Angaben zufolge zählen die FW in der hiesigen Einheitsgemeinde gegenwärtig acht Mitglieder. Sechs von ihnen waren am Mittwoch dabei, zwei fehlten entschuldigt. Die wichtigsten Punkte der Gründungsversammlung waren Aufstellung und Beschluss einer Satzung sowie die Wahl des Vorstandes. Als unabhängiger Gast übernahm der Regionalvorsitzende Leitung und Moderation.

Nach dem einstimmigen Votum zur Gründungssatzung folgten die Wahlen. Hier waren fünf Vorstandsaufgaben auf sechs Damen und Herren zu verteilen. Gewählt wurden jeweils Einzelvorschläge in offener Abstimmung. Dabei votierte die Versammlung einstimmig für Kathrin Rudolph (Vorsitzende), Michael Handtke (stellvertretender Vorsitzender), Madlen Gose (Schriftführerin) und Nico Schulz (Beisitzer). Einzig Felix Mäder (Beisitzer) enthielt sich bei seiner eigenen Wahl der Stimme, um so „das protokollarische Bild ein wenig aufzulockern“. Nicht nur an dieser Stelle verlief die Zusammenkunft recht unterhaltsam.

An der Ernsthaftigkeit ihrer politischen Ziele kamen bei der Gründungsveranstaltung jedoch keine Zweifel auf. Hierbei steht die Bundestagswahl am 26. September im besonderen Blickpunkt.

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