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Weniger Hilfe bei Grünpflege

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Von: Tobias Henke

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über 10000 Quadratmeter Rasenfläche müssen von der Stadt Osterburg gepflegt werden.
Die Pflege der städtischen Grünflächen wird im kommenden Jahr schwieriger, da deutlich weniger Personal zur Verfügung steht. © Henke, Tobias

Vielen Kommunen in der Region hilft die in Beetzendorf sitzende Umwelt- und Landschaftssanierung Altmark GmbH durch das Anlernen von Hilfskräften für die Gründpflege. Diese werden über die Jobcenter an das Unternehmen vermittelt. Im kommenden Jahr stehen für diese Art Maßnahmen deutlich weniger Gelder zur Verfügung, womit sich auch die Zahl der Arbeitskräfte für die Pflege der Grünflächen in der Stadt Osterburg deutlich reduziert.

Osterburg – „Es stehen drei Planstellen für die Grünpflege, zusätzlich drei für den Krumker Park und zwei für die Holzwerkstatt zur Verfügung“, erfährt die AZ von Frank Geweyer, Geschäftsführer des Beetzendorfer Unternehmens, für das es ein „schwerer Schlag“ sei, dass im kommenden Jahr deutlich weniger Geld zur Verfügung steht. „Wir hoffen, dass sich das Ganze 2023 wieder normalisiert.“

Für die Hansestadt Osterburg bedeutet dies, dass der Wegfall etlicher Arbeitskräfte nun in irgendeiner Form abgefedert werden muss. „Das ist fast die Hälfte der Stellen, die nun wegfallen“, sagt Bürgermeister Nico Schulz (FW) gegenüber der AZ. Kürzlich hatte er bereits die Mitglieder des Stadtrates über den aktuellen Sachstand informiert. Man habe das Thema im Blick, aber konkrete Pläne, wie die wegfallenden Kräfte kompensiert werden können, gibt es noch nicht. „Ich werde mich hierzu mal mit den Ortsbürgermeistern zusammensetzen.“

Laut Bernd Drong, Ortsbürgermeister von Rossau, ist insbesondere die Kernstadt Osterburg von der Reduzierung der Arbeitskräfte betroffen. „In den Dörfern wurden die Kräfte aus Beetzendorf ja kaum eingesetzt.“

Spätestens bis zum Frühjahr muss die Osterburger Stadtverwaltung sich überlegen, wie sie das Fehlen von fast 50 Prozent der Arbeitskräfte aus dem vergangenen Jahr kompensiert. Alleine die städtischen Rasenflächen belaufen sich auf über 10 000 Quadratmeter. Hinzu kommen unter anderem noch 5600 Quadratmeter Bodendecker und 1300 Quadratmeter an Sträuchern, die von den Arbeitern gehegt und gepflegt werden müssen.

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