Bauausschuss befasst sich mit Beschlussvorlage zu Arbeiten in Krumker Kirche

Sanierung im Inneren steht an

Um die Kirche in Krumke steht zurzeit noch ein Gerüst. Dieses soll nächste Woche weichen.
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Blick auf die derzeit noch eingerüstete Kirche in Krumke: In der kommenden Woche wird das Gerüst abgebaut, da die Arbeiten an der Außenfassade inzwischen abgeschlossen sind.
  • Tobias Henke
    VonTobias Henke
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Nachdem die Außenfassade der Krumker Kirche bereits saniert wurde, steht nun in Kürze ein Beschluss im Bauausschuss und auch im Stadtrat an, mit dem die Eigenmittel für die Sanierung des Gotteshauses freigegeben werden. Die Stadt ist deshalb zuständig, weil sich die Krumker Kirche in städtischem besitz befindet. Die Dringlichkeit der anstehenden Arbeiten in Innenbereich wird in der entsprechenden Beschlussvorlage teilweise in einer ungewöhnlichen Deutlichkeit benannt.

Krumke – „Die desolate Spiegeldecke des Schiffes ist komplett, bis zum umlaufenden Profil des Deckenkämpfers, abzunehmen“ heißt es etwa bei der Beschreibung der einzelnen Maßnahmen, die vorgenommen werden sollen. Und weiter: „Der völlig ungeeignete Kalkzementputz an der Nordwand des Schiffes und Teilen der Wand zur Patronatsloge ist abzuschlagen.“

Osterburgs Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz (FW) unterstreicht die Dringlichkeit der Arbeiten. „Der Putz fällt ja schon von der Decke.“ Die Arbeiten im Inneren der Kirche sind mit 135500 Euro veranschlagt. 90 Prozent werden über Fördergelder akquiriert. Dass die Stadt den Eigenanteil von 13550 Euro stemmen kann, liegt nicht zuletzt an einer Spende des Dorfvereins Krumke. Dieser hat 14000 Euro gespendet, womit die Stadt den Eigenanteil für einen Kommunaltraktor bezahlen kann. Das hier eingesparte Geld wird nun umgewidmet und in die Sanierung der Krumker Kirche investiert. Die Sanierung der Kirche erfolgt auch mit Blick darauf, dass sich die Stadt eine verstärkte Nutzung der Kirche für Trauerfeiern erhofft. Hiermit wird aufgrund der im Mai erfolgten Inbetriebnahme des Krumker Ruheforstes gerechnet.

Weiter offen ist die Frage, ob die sich in der Kirche befindlichen spätrömischen Wandmalereien freigelegt werden. Die Stadt hatte eine Restauratorin mit Vorarbeiten beauftragt. Diese bestätigten den Verdacht, dass es sich um großflächige Malereien handeln könnte (Die AZ berichtete).

„Das wird teuer“, sagt Frank Ende zu dem möglichen Vorhaben. Er ist der von der Stadt beauftragte Architekt für die Sanierungsarbeiten und außerdem Vorsitzender des Dorfvereins Krumke. „Die Stadt muss das nicht machen, aber sie könnte es. Die denkmalrechtliche Genehmigung hierfür liegt vor“.

Ende ist erleichtert, dass es nun danach aussieht, dass auch die Innenarbeiten in Angriff genommen werden können. „Ansonsten müsste man sagen Außen hui und Innen pfui“. Nachdem die Sanierungsarbeiten am Äußeren der Kirche inzwischen abgeschlossen sind, ist geplant, das Gerüst um das Gotteshaus am kommenden Dienstag zu entfernen. „Die desolate Spiegeldecke des Schiffes ist komplett, bis zum umlaufenden Profil des Deckenkämpfers, abzunehmen“ heißt es etwa bei der Beschreibung der einzelnen Maßnahmen, die vorgenommen werden sollen. Und weiter: „Der völlig ungeeignete Kalkzementputz an der Nordwand des Schiffes und Teilen der Wand zur Patronatsloge ist abzuschlagen.“

Osterburgs Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz (FW) unterstreicht die Dringlichkeit der Arbeiten. „Der Putz fällt ja schon von der Decke.“ Die Arbeiten im Inneren der Kirche sind mit 135500 Euro veranschlagt. 90 Prozent werden über Fördergelder akquiriert. Dass die Stadt den Eigenanteil von 13550 Euro stemmen kann, liegt nicht zuletzt an einer Spende des Dorfvereins Krumke. Dieser hat 14000 Euro gespendet, womit die Stadt den Eigenanteil für einen Kommunaltraktor bezahlen kann. Das hier eingesparte Geld wird nun umgewidmet und in die Sanierung der Krumker Kirche investiert. Die Sanierung der Kirche erfolgt auch mit Blick darauf, dass sich die Stadt eine verstärkte Nutzung der Kirche für Trauerfeiern erhofft. Hiermit wird aufgrund der im Mai erfolgten Inbetriebnahme des Krumker Ruheforstes gerechnet.

Weiter offen ist die Frage, ob die sich in der Kirche befindlichen spätrömischen Wandmalereien freigelegt werden. Die Stadt hatte eine Restauratorin mit Vorarbeiten beauftragt. Diese bestätigten den Verdacht, dass es sich um großflächige Malereien handeln könnte (Die AZ berichtete).

„Das wird teuer“, sagt Frank Ende zu dem möglichen Vorhaben. Er ist der von der Stadt beauftragte Architekt für die Sanierungsarbeiten und außerdem Vorsitzender des Dorfvereins Krumke. „Die Stadt muss das nicht machen, aber sie könnte es. Die denkmalrechtliche Genehmigung hierfür liegt vor“.

Ende ist erleichtert, dass es nun danach aussieht, dass auch die Innenarbeiten in Angriff genommen werden können. „Ansonsten müsste man sagen Außen hui und Innen pfui“. Nachdem die Sanierungsarbeiten am Äußeren der Kirche inzwischen abgeschlossen sind, ist geplant, das Gerüst um das Gotteshaus am kommenden Dienstag zu entfernen.

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