Gutachter soll Schwimmbad am Fuchsbau untersuchen

Schäden im Becken befürchtet

Im Januar 2019 wurden im Schwimmbad umfangreiche Arbeiten an den Fliesen vorgenommen. Nun werden erneute Schäden befürchtet.
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Erst im Januar 2019 (Foto) wurden etliche Fliesen des Schwimmbeckens ausgetauscht. Nun werden erneute Schäden befürchtet. Ein Gutachter wird das Becken in Kürze genauer in Augenschein nehmen.
  • Tobias Henke
    vonTobias Henke
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Das Schwimmbad am Fuchsbau ist coronabedingt geschlossen. Doch es steht zu befürchten, dass dieser Zustand auch ohne Corona noch längere Zeit anhalten könnte. Grund ist, dass im Bereich um das Schwimmbecken herum Fliesen aufgeplatzt sind. Diese stellen eine Verletzungsgefahr für Besucher dar.

Osterburg – „Es soll ein Gutachten erstellt werden und darauf aufbauend, werden dann die nächsten Schritte besprochen“, so Bauamtsleiter Matthias Köberle gegenüber der AZ. In der vergangenen Bauausschusssitzung in dieser Woche hatte der Amtsleiter über die aktuelle Entwicklung informiert.

In der jüngeren Vergangenheit gab es in regelmäßigen Abständen Ausbesserungsarbeiten in der Badeanstalt, teilweise in beträchtlichem Umfang, wie etwa Anfang 2019, als ein Teil der Fliesen im Becken ausgetauscht wurde. Jedoch war es bislang immer nur möglich, temporär Abhilfe zu schaffen. Für eine seit Jahren notwendige große und nachhaltige Sanierung fehlt das Geld. „Nach jetzigem Stand hoffen wir, dass diese Sanierung 2025 oder 2026 stattfinden kann“, so der biesestädtische Bauamtsleiter. Auf die Frage, ob eine Verschlechterung des Zustands des Beckens zur Folge haben könnte, dass früher saniert wird, möchte Köberle sich nicht festlegen. „Ich möchte hier nicht spekulieren. Wir möchten jetzt erst einmal das Gutachten abwarten. Und dann sehen wir weiter“. Geklärt wird dann auch, ob und wie lange das Hallenbad geschlossen bleiben muss. Fest steht, dass eine Wiedereröffnung erst erfolgen kann, wenn die festgestellten Schäden im Umfeld des Beckens behoben wurden. Selbst wenn die Inzidenzzahlen einen Betrieb ermöglichen würden, könnte dort derzeit nicht geschwommen werden. „Ein Betrieb wäre wegen der festgestellten Schäden derzeit nicht möglich“, so Bauamtsleiter Köberle. Das genaue Vorgehen wird erst nach Vorliegen des Gutachtens entschieden.

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