Kreismuseum musste letzte Woche vorübergehend für Besucher schließen

Arbeiten planmäßig beendet

Das Kreismuseum öffnete nach planmäßig verlaufenden Arbeiten wieder seine Pforten für Besucher.
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Ein Aushang im fenster des Museums informierte in der vergangenen Woche über die nun abgeschlossenen Bauarbeiten im Museum.
  • Tobias Henke
    VonTobias Henke
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Planmäßig kann das Osterburger Kreismuseum am heutigen Dienstag wieder seine Pforten für Besucher öffnen. In der vergangenen Woche war es kurzzeitig aufgrund von Bauarbeiten geschlossen worden. Die AZ hat beim Landkreis Stendal nachgefragt, was der Grund für die vorübergehende Schließung der kreiseigenen Einrichtung war. Die Arbeiten hatten am Dienstag begonnen. Es konnte kurzfristig eine Firma für die Arbeiten gewonnen werden.

Osterburg – Demnach hat es in dem Raum, in dem bis vor Kurzem die Sonderausstellung zum 86-jährigen Bestehen des Museums stattgefunden hat, Malerarbeiten inklusive Ausbesserung des Putzes gegeben. Außerdem wurde die Tür saniert. Des Weiteren wurden im Eingangsbereich Fugenarbeiten vorgenommen und „für die Stufe zum Büro wurde eine feste Ersatzlösung geschaffen“, schreibt der Landkreis in einer Antwort auf eine AZ-Anfrage. Die Stufe wurde an den Steinfußboden angepasst.

„Die Arbeiten sind schon länger notwendig. Allerdings stand die Firma nun kurzfristig zu Verfügung, sodass die geplanten Arbeiten kurzfristig umgesetzt worden sind“, informiert der Landkreis weiter. Aufgrund der spontanen Entscheidung war es notwendig, die Sonderausstellung etwas früher als geplant zu beenden. „Der Ausstellungszeitraum wurde um lediglich drei Tage gekürzt. Geplantes Ende war der 15. Juli“, informiert der Landkreis. Bevor die Arbeiten am Dienstag begonnen konnten, musste der Ausstellungsraum zunächst einmal freigeräumt werden, sodass die Verkürzung notwendig war.

Ab heute ist das Kreismuseum wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Dienstags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr sowie an Sonntagen zwischen 14 und 17 Uhr kann das Museum besucht werden.

Die in jedem Jahr größte Ausstellung, heißt „Denkanstößiges“ und zeigt Arbeiten von Schülern des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums. Sie war letztes Jahr aufgrund der Pandemie ausgefallen, soll in diesem Jahr wieder stattfinden. Der Landkreis arbeitet zudem an einer Lösung für die Nachfolge von Frank Hoche. Der langjährige Leiter des Kreismuseums war im Januar verstorben. Mit der kürzlich zu Ende gegangenen Sonderausstellung wollte der Landkreis auch explizit das Wirken Hoches während seiner Tätigkeit für das Museum würdigen (die AZ berichtete). Derzeit kann eine Dauerausstellung besucht werden.

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