Hoffnung auf Ende des Stillstandes

Stadt verkauft Bahnhofsvorplatz

Das Bahnhofsgebäude ist heruntergekommen. Ein neuer Investor will nun Geld in die Hand nehmen.
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Der Bahnhof von Osterburg ist verschlossen. Es ist nicht gestattet, sich darin aufzuhalten. Ein neuer privater Investor hat das Gebäude gekauft und ist auch auf die Stadt zugegangen, um den Bahnhofsvorplatz zu erwerben.
  • Tobias Henke
    vonTobias Henke
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Das Osterburger Bahnhofsgebäude bietet keinen schönen Anblick. Hoffnung, dass sich dies ändern könnte, liegen im Verkauf der Immobilie begründet. Da es sich um ein Geschäft zwischen Privatleuten handelt, hat die Stadt kein Mitspracherecht. Die Hoffnung, dass es nun ein Ende des Stillstandes gibt, besteht jedoch. Auch deshalb, weil die neuen Eigentümer des Bahnhofs, die nicht öffentlich bekannt sind, auf die Stadt zugekommen sind, um auch den Bahnhofsvorplatz zu kaufen.

Osterburg  – Das Osterburger Bahnhofsgebäude bietet keinen schönen Anblick. Hoffnung, dass sich dies ändern könnte, liegen im Verkauf der Immobilie begründet. Da es sich um ein Geschäft zwischen Privatleuten handelt, hat die Stadt kein Mitspracherecht. Die Hoffnung, dass es nun ein Ende des Stillstandes gibt, besteht jedoch. Auch deshalb, weil die neuen Eigentümer des Bahnhofs, die nicht öffentlich bekannt sind, auf die Stadt zugekommen sind, um auch den Bahnhofsvorplatz zu kaufen.

„Hierzu gab es im nichtöffentlichen Teil der letzten Stadtratssitzung einen Beschluss“, informiert Bürgermeister Nico Schulz (FW) die AZ auf Anfrage. Eine Garantie, dass nun auch tatsächlich Bewegung in die Sache kommt und das Bahnhofsgebäude saniert und wieder nutzbar gemacht wird, ist das jedoch nicht. Schulz verweist auf den vorherigen Eigentümer. „Das gab es auch einen entsprechenden Beschluss, aber der Verkauf kam nie zustande.“ Dass der Vorplatz verkauft wird, hält er für sinnvoll, schließlich sei es notwendig, auch dort zu investieren, wenn dies auch im Bahnhofsgebäude geschehe.

„Ich bin erst einmal froh und erleichtert, dass es zu dem Verkauf gekommen ist. Das ist für die Stadt eine gute Sache, wenn dieses ja auch sehr schöne Gebäude nicht irgendwann abgerissen werden muss“, hofft Schulz auf baldige Investitionen.

Die Stadt selbst war nie Besitzer des Bahnhofes, der sich vor dem Verkauf an den vorherigen Eigentümer im Besitz der Deutschen Bahn befand. „Es wäre wünschenswert, dass das Gebäude bald wieder für die Öffentlichkeit nutzbar ist.“ Der Bürgermeister verweist auch auf die repräsentative Funktion des Gebäudes. „Für viele Reisende ist der Bahnhof das Erste, was sie von einer Stadt überhaupt sehen.“

Hoffnung in den Verkauf des Gebäudes setzt auch Ortsbürgermeister Klaus-Peter-Gose. „Ich bin optimistisch, dass hier bald was passieren wird“, wünscht sich Gose, dass der derzeitige Stillstand ein Ende findet und das Gebäude wieder nutzbar sein wird. Konkrete Pläne, ob und wann mögliche Investitionen in die Tat umgesetzt werden, gibt es noch nicht.

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