Stadt will Konzept für Grundschule entwickeln

Brandschutz als Anfang

Während der Einschulungsfeier zeigten die Kinder ein vielfältiges Programm. Vielfältige Ideen möchte die Einheitsgemeinde bei der Weiterentwicklung der Einrichtung durchleuchten. Foto: Ziems

Osterburg. Die Grundschule Hainstraße und der städtische Hort waren eigentlich nicht als Thema im Hauptausschuss vorgesehen. Doch vor dem offiziellen Beginn gab der Stadtratsvorsitzende Nico Schulz am Mittwochabend die Gelegenheit zu einer kurzen Diskussion.

Eltern hatten darum gebeten. So erhielt Anja Krost das Wort, die zunächst auf den Brandschutz einging. Die von der oberen Bauaufsichtsbehörde geforderten Investitionen (AZ berichtete) seien ohne Zweifel nötig und es gibt Verständnis dafür, dass diese so schnell wie möglich umgesetzt werden müssen. Auch wenn sich dabei Bau- und Unterrichtszeit überschneiden.

Allerdings sehen die Eltern mit dem Brandschutzkonzept nicht das Ende des Weges sondern eher einen Anfang. Und zwar zu einem klaren Plan, wie die Schule weiterentwickelt wird. Dazu zählt der Hort, der bekanntlich in die untere Etage des Altgebäudes umziehen soll. Dort sind 150 Quadratmeter vorgesehen und damit zehn mehr als bisher. Doch Anja Krost gab zu bedenken, dass das Deutsche Rote Kreuz nach dem geplanten Neubau ihrer Kindertagesstätte keine Hortplätze mehr anbieten wird. Damit wird die Zahl in der städtischen Einrichtung voraussichtlich von 50 auf 130 Mädchen und Jungen ansteigen. Darum wünschen sich die Eltern, dass die Stadt Ideen entwickelt, Fördermittelmöglichkeiten nutzt und innerhalb von zwei Jahren Lösungen umgesetzt werden. Dies könnte auch in einer Osterburger Ganztagsschule münden.

Stadtrat Horst Janas (Die Linke) möchte dies nicht lange auf die Bank schieben. Er schlug am Mittwochabend vor, bis Dezember einen Zeitplan zu entwickeln und dabei Eltern, Schulleitung, Kommunalpolitik sowie Verwaltung in die Beratungen mit einzubeziehen. Einen ersten Termin brachte Nico Schulz (CDU) ins Gespräch. So tagt der Osterburger Bauausschuss am 10. Oktober und könnte die Diskussion weiterführen. Stadtrat Jürgen Emanuel (Die Linke) empfahl, den Kreis mit ins Boot zu holen.

Von Christian Ziems

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