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„Wir verurteilen die Drohung“

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Polizisten sichern den Haupteingang der Osterburger Sparkassenfiliale ab: Sprengstoff wurde auch bei diesem zweiten Alarm nicht gefunden. Der Vorstand verurteilte die erneute Drohung.
Polizisten sichern den Haupteingang der Osterburger Sparkassenfiliale ab: Sprengstoff wurde auch bei diesem zweiten Alarm nicht gefunden. Der Vorstand verurteilte die erneute Drohung. © Mitzlaff

Osterburg. Eine Bombendrohung hat gestern den Betrieb in der Stendaler Kreissparkassen-Geschäftsstelle Osterburg über Stunden zum Erliegen gebracht – es ist bereits der zweite Vorfall dieser Art innerhalb von zwölf Tagen.

Am Mittag durchsuchte die Polizei mit einem Sprengstoff-Spürhund die Filiale und konnte schließlich Entwarnung geben. Die Drohung war per E-Mail eingegangen – ebenso wie schon am 7. Dezember. Auch an jenem Freitag war kein Sprengstoff gefunden worden. Um 9.42 Uhr war die Bombendrohung per E-Mail bei der Kreissparkasse eingegangen. Die Belegschaft reagierte schnell: Bei Eintreffen der Polizei war der Geschäftsbetrieb bereits eingestellt. Eine erste Absuche durch die Beamten ergab keine Hinweise auf verdächtige oder sprengstoffähnliche Gegenstände. Auch ein aus Magdeburg angeforderter Spürhund schlug nicht an. Um 12.50 Uhr konnte der Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden. Bei der Kreissparkasse Stendal zeigt man sich derweil erleichtert, dass nach gründlicher Durchsuchung kein Sprengkörper entdeckt worden war. Vorstandsmitglied Kerstin Jöntgen betonte, dass dank des routinierten Polizeieinsatzes und des geschulten Verhaltens aller Beteiligten schnell Entwarnung gegeben werden konnte. „Wir sind natürlich um unsere Kunden und um unsere Mitarbeiter besorgt“, erklärte Jöntgen, „wir verurteilen die erneute Drohung“. Die Kreissparkasse kündigte an, die Polizei bei der suche nach dem Urheber „so gut wie möglich zu unterstützen“. Die Ermittlungen auch zur ersten Droh-E-Mail würden weiter andauern, erklärte Polizeisprecher Fred Mücke. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Osterburg unter Telefon (03937) 49 70 entgegen.

Von Thomas Mitzlaff

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