Anlagen kommen im Sommer / Vertrag über vier Jahre geplant / 49 920 Euro Einnahmen pro Jahr

Blitzer: Minus von 3632 Euro zu Beginn

rk Osterburg. Trotz des anfänglichen Defizits, das nach Errichtung der bei den Blitzer in Erxleben zu erwarten ist, haben sich die Mitglieder des Ordnungsausschusses deutlich für eine Errichtung der Verkehrsüberwachungsanlagen ausgesprochen.

Im ersten Jahr wird demnach ein Minus von etwa 3600 Euro erwartet. Das ließ einige Gremiumsmitglieder vorsichtig werden. Gefordert wird nun ein Monitoring über die nächsten vier Jahre. In dieser Zeit werden die Anlagen von der Firma Jenoptik in Erxleben für eine Bereitstellungs- und Betriebskostenpauschale von 7,14 Euro pro verwertbarem Bild aufgestellt. Das macht im Jahr geschätzte 23 761 Euro. Hinzu kommen laut neuer Schätzung jährlich etwa 21 540 Euro an Personalkosten sowie 250 Euro an Stromkosten und im ersten Jahr 4000 Euro für die Installation und den Stromanschluss pro Blitzer. Trotz der des Defizits zu Beginn geht die Beschlussvorlage ohne Gegenstimme mit den neuen Zahlen am 28. April zur Abstimmung in den Kreistag.

„Es handelt sich um einen langgehegten Wunsch der Einheitsgemeinde Osterburg“, sagt Chris Schulenburg (CDU). Dabei gehe es auch um die Verringerung der Lärmbelästigung und damit um die Erhöhung der Lebensqualität. Den Anwohnern sei diese Maßnahme wichtig, hieß es vom Christdemokraten weiter. Zusätzlich wurde die geringere Straßenbelastung durch Lkw angesprochen. Die Verhinderung von Unfällen sei hingegen kein Argument, da es sich nicht um einen Unfallschwerpunkt handele.

Vergleicht man die Kosten mit einem Erwerb lohnt sich die Miete trotzdem, da mit dem Bau der Autobahn 14 sich vor Ort eventuell eine ganz neue Verkehrssituation ergeben könnte. Die Anschaffungskosten lägen bei 155 090 Euro.

Vorteile seien zudem die weitere Verwendung der schon eingesetzten Software des mobilen Blitzers, die Übernahme der jährlichen Eichkosten sowie des Risikos durch Beschädigung, sagt Sachgebietsleiterin Christine Schubert vom Landkreis.

Anhand der Verkehrsanalyse von 2014 werden pro Jahr Einnahmen in Höhe von 49 920 Euro erwartet. Über den Zeitraum von vier Jahren ergibt das etwa 9500 Euro Gewinn. Dazu müssten jedoch 64 Raser pro Woche in die Blitzfalle tappen.

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