Ostersamstag in Schönhausen: TdA-Puppenspiel wird Teil des Gegenprogramms

Blasche führt Ostersamstag gegen Neonazis

mih Schönhausen. Die Vorbereitungen für das bunte Fest des Bündnisses für Demokratie und Weltoffenheit liegen in den letzten Zügen.

Die Festveranstaltung am Ostersamstag, 4. April, an der Körnerstraße in Schönhausen soll ein Gegenprogramm sein zu dem Treffen des Vereins „Altmärkischer Kreis der Bismarckfreunde“.

Bündnismitglied und Linke-Politiker Mario Blasche erwartet auf der Gegenseite ein Treffen von „regional und überregional bekannten Neonazis“ (die AZ berichtete). Nun gehe es nur noch darum, den Ablauf auf der Bühne genauer festzulegen.

Neben den Auftritten eines Gitarristen der Stendaler Musik- und Kunstschule habe Blasche zusätzlich die Puppenspielerin des Theaters der Altmark (TdA), Claudia Tost, gewinnen können. Diese würde das Stück „Die Schildkröte hat Geburtstag“ aufführen. Daneben wird es Redebeiträge geben, unter anderem ein Grußwort von Vize-Landrat Dr. Denis Gruber. „Ich gehe doch stark davon aus, dass in den Beiträgen auf die Veranstaltung der Bismarckfreunde Bezug genommen wird“, erklärte Blasche am Mittwoch. Der 47-Jährige wird die Versammlung im Geburtsort des berühmten Reichskanzlers anführen. Neben Vize-Landrat Gruber werden der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land, Bernd Witt, sowie auch einige Vertreter der evangelischen Kirche zu der Veranstaltung erwartet.

Das Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit ist ein Zusammenschluss gleichberechtigter Personen. „Das sind Mitglieder Hochschule, der evangelischen Kirche oder auch der SPD“, sagt Blasche.

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