Melkerstraße bekommt erstes Schild

Bildung im Vorübergehen

+
Die Osterburger Melkerstraße erhält am nächsten Freitag das erste Zusatzschild in der Hansestadt, das über die Herkunft des Namens informiert. Fünftklässler hatten dazu recherchiert. 

Osterburg. Mit der Bezeichnung „Bildung im Vorübergehen“ hat die Altmärkische Bürgerstiftung eine neue Daueraktion ins Leben gerufen und ruft zu Spenden auf, um Zusatzschilder an altmärkische Straßen zu finanzieren, die über den oder die Namensgeber der Straße informieren (die AZ berichtete).

Nicht alle Straßennamen erklären sich von selbst, sodass es für Bürger und Gäste der Stadt oft interessant ist, spontan mehr über Bedeutung und Ursprung eines Straßennamens zu erfahren. Die Altmärkische Bürgerstiftung startet daher ein Dauerprojekt, mit Zusatzschildern die Herkunft gewisser Straßennamen zu erläutern. Bisher gibt es Zusatzschilder in Stendal und Tangermünde.

Das erste Schild dieser Art in der Hansestadt Osterburg wird genau heute in einer Woche für die Melkerstraße montiert. Osterburgs Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz hat das Schild gestiftet. Bezüglich des Namens hat die Klasse 5a der Sekundarschule Osterburg mit ihren Lehrerinnen Uta Harlfinger und Grit Stange während einer Projektwoche im vergangenen Schuljahr recherchiert. Unterstützung kam dabei von Kreismuseumsleiter Frank Hoche. Die Schüler fanden heraus, dass die Herkunft des Straßennamens relativ unspektakulär ist. Er stammt wahrscheinlich vom Flurnamen „Am Melkerweg“ ab und bezeichnete den Ort, an dem vor der Stadterweiterung Kühe und Ziegen gemolken wurden.

Von Thomas Westermann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare