549 Wildunfälle: Spitzenreiter im Landkreis / Drastischer Anstieg bei Flüchtigen

Biesestadt hat keine Unfallschwerpunkte mehr

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Zu insgesamt 1119 Unfällen wurden die Polizisten im vergangenen Jahr gerufen. Mit Wildtieren kam es 549 Mal zu Zusammenstößen, damit sind die Osterburger Spitzenreiter im Landkreis Stendal.

Osterburg. Im Revier der Osterburger Polizei gibt es keinen Unfallschwerpunkt mehr. Dies verkündete Herbert Guha, Polizeihauptkommissar, gestern während er und seine Kollegin Doreen Müller, Polizeihautmeisterin, die Statistik für das vergangene Jahr präsentierten.

Galten in den Jahren zuvor noch die Flessauer Kreuzung, der Kreisel am Platz des Friedens und die Kreuzung Breite Straße und Kirchstraße als häufige Unfallschauplätze, so ging der Trend während des Jahres 2012 merkbar zurück.

Insgesamt 1119 Mal knallte es im vergangenen Jahr in der Einheitsgemeinde Osterburg und den Verbandsgemeinden Seehausen und Arneburg-Goldbeck mit Polizeistation in Hohenberg-Krusemark, eine Steigerung von 45 Fällen. Während in Osterburg die Unfallrate sank (von 388 auf 365), melden Hohenberg-Krusemark (289/316) und Seehausen (398/438) einen Anstieg. „Die Prävention ist nicht mehr gegeben, die Kollegen fahren auch für Osterburg mit raus“, erklärt sich Müller den Zuwachs an Unfällen.

Am häufigsten kam es zu Zusammenstößen mit Wildtieren. „Damit sind wir Spitzenreiter im Landkreis“, gab Guha an.

Von Berit Wagner

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