Osterburger Carnevals-Gesellschaft gab Gastspiel in Werben

Bieseboys an der Elbe

Nach dem Einmarsch boten die Discospatzen nicht nur ein tolles Programm, sondern bildeten auch einen herrlichen Blickfang in ihren Kostümen.

Werben. Zur Karnevalsveranstaltung hatte die neue Chefin des „Deutschen Hauses“ in Werben am Sonnabend eingeladen, und die Reaktion darauf war äußerst positiv.

Durch den plötzlich einsetzenden Schneefall kam die OCG mit ihrem Narrenexpress nicht ganz pünktlich an, aber das störte kaum jemanden, dass die Veranstaltung eine viertel Stunde nach dem geplanten Start um 19. 29 Uhr begann. An der Stirnwand des Saales prangte das Motto der 37. Saison „Trotz Krise in ganz Euroland die Altmark feiert Hand in Hand“. Nachdem die Olsenbande den Jäger-Tresor geöffnet hatte und daraus eine hübsche Tänzerin trat, marschierte der Ministerrat singend ein. Nach der Begrüßung der Gäste folgte die Garde mit Prinzenpaar unter Begleitung der Stadtwache. Die Vorstellung des Paares gestaltete sich einfach, denn ihre Lieblichkeit, Prinzessin Katrin von Soll und Haben, ist eine gebürtige Werbenerin und ihren Mann, seine Tollität Prinz Uwe vom Aufschlag-Ass, kennen die Werbener auch schon einige Zeit. Eine Stimmungsrunde mit Guido Lenzner war angesagt. Zur guten Stimmung trugen nun die Discospatzen (DS) mit ihren vielfältigen Tänzen bei, und die Narren aus der Bütt, Inge Mikulla alias Frau Grottenmeier sowie der Diskussionsredner Dr. Christoph Pflug, hatten ihre Hausaufgaben ordentlich gemacht. Ein Programm mit vielen neuen und aktuell-politischen Inhalten konnten die Lachmuskeln strapazieren. Als Pendant zu den DS, die von Julia Pflug trainiert werden, zeigten die Bieseboys ihr tänzerisches Können. Nicht weniger attraktiv gab das Männerballett in seinen farbenfrohen Kostümen einen Einblick in die tänzerischen Fähigkeiten, welche es unter der Leitung von Nicole Zimzik erworben hatte. Der Knabenchor machte mit seinen Stimmungsliedern seinen Namen alle Ehre, und die Playbackbeiträge von Inge Mikulla und Dr. Christoph Pflug verfehlten ihre Wirkung nicht. Alle Beiträge wurden vom Präsidenten der OCG, Thorsten Schulz, in gekonnter Manier angesagt und kommentiert. Ein großes Lob ging auch an das tolle Publikum. In der Veranstaltung wurde auch ein Orden an die neue Wirtin, Germaine Deutschmann, und ihre Mutter, Margot Pomp, verliehen. Damit dürfte die nächste Veranstaltung für die OCG in 2012/13 so gut wie sicher in Werben sein.

Von Walter Schaffer

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