Betriebsinterne Eröffnung des Krumker Ruheforstes

„Er soll Menschen Trost spenden“

Einweihung Ruheforst Krumke
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Andreas Graf von Bernstorff (v.l.), Jost Arnold, Nico Schulz und Ralf Abbas eröffneten betriebsintern mit dem symbolischen Scherenschnitt den Ruheforst im Krumker Wald. Eine größere Feier soll es nach Corona geben.
  • Thomas Westermann
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Krumke.  Es hat etwa 15 Jahre gedauert, bis der Ruheforst in Krumke eingeweiht werden konnte. Zu einer betriebsinternen Eröffnung aufgrund der Corona-Pandemie hatte Osterburgs Bürgermeister Nico Schulz (FW) am späten Freitagnachmittag eingeladen. Mit dabei waren Waldbesitzer Andreas Graf von Bernstorff, Jost Arnold, Geschäftsführer der Ruheforst GmbH, und Diplom-Forstwirt Ralf Abbas, der das Vorhaben maßgeblich mit auf den Weg gebracht hat.

Graf von Bernstorff sprach von „einer langen Vorgeschichte“ und wünscht sich, dass sich die Menschen mit dem Ruheforst identifizieren sollten. „Er soll Menschen Trost spenden.“ Und: „Wir haben ein tolles Team gefunden, das den Ruheforst professionell führen wird.“ Die Federführung hat dabei Annegret Spillner, die das Kavaliershaus in Krumke betreibt, übernommen. Zur Unterstützung hat sie weitere Gastronomen mit ins Boot geholt.

„Ich war Feuer und Flamme für das Projekt und habe es von Anfang an unterstützt. Der Ruheforst ist eine große Bereicherung für die Einheitsgemeinde Osterburg. Deshalb haben wir Hilfe bei der Umsetzung gegeben“, äußerte Bürgermeister Schulz. Der Ruheforst habe mit seiner neuen Art der Bestattung positive Resonanz in der Bevölkerung erfahren. Zudem erhofft sich der Kommunalpolitiker einen weiteren positiven Effekt. „Besucher des Ruheforstes könnten im Anschluss im einzigartigen Krumker Schlosspark spazieren gehen und sich im Kavaliershaus gastronomisch bewirten lassen.“ Der Freie Wähler erwähnte zudem „das zähe Ringen mit den Behörden, bis alle Genehmigungen vorlagen“.

„Der Krumker Ruheforst ist ein geschmackvoller Andachtsplatz“, lobt Ruheforst-Geschäftsführer Arnold. Mittlerweile gebe es in Deutschland 75 Ruheforste, vier davon befinden sich in Sachsen-Anhalt. Zudem kündigte Arnold schon mal an, dass nach Corona eine große Eröffnung mit Musik stattfinde, zu der auch die Bestatter eingeladen werden.

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