Beschwörung des Frühlings

Zu einem literarischen Spaziergang hatte der Kulturförderverein Östliche Altmark die Lyrikerin Dr. Heidrun B. Bomke nach Calberwisch geholt. Gemeinsam wurde bei einem Rundgang der Frühling begrüßt.

Calberwisch - Von Jörg Gerber. Eine Premiere fand Karfreitag rund um Schloss Calberwisch statt. Der Kulturförderverein „Östliche Altmark“ hatte unter dem Titel „Beschwörung des Frühlings“ zu einem literarischen Spaziergang eingeladen.

Ich wohne in einer Gegend, wo Kraniche und Rehe mich grüßen, so Dr. Heidrun B. Bomke, als sie die Mitglieder des Fördervereins Östliche Altmark unter einer großen Eiche vor Schloss Calberwisch begrüßte. Kraniche und Rehe scheinen sie nicht nur zu grüßen, sie begleiten die Lyrikerin im Geiste, wenn sie ihre Zuhörer auffordert, das Glück zu genießen, dabei zu sein, zu spüren, dass in der Natur etwas Neues beginnt. Genau die neu belebte Natur war es auch, die sie immer wieder inspirierte, die die Gruppe anhalten ließ um dann den Worten der Frau aus dem Wendland folgen zu können. Mächtigen Worten über die Eiche, die für Beständigkeit steht, lange ihre Blätter behält, folgten Märchen, Mythen und Gedichte von Eduard Mörike, Ludwig Uhland oder Hilde Domin. Nach und nach wurden so die ersten Frühlingsboten rund um das Schloss aufgesucht bis zum Abschluss Johann Wolfgang von Goethe zitiert wurde. „Hier ist des Volkes wahrer Himmel,

Zufrieden jauchzet groß und klein:

Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!“ Dem Lächeln der Fördervereinsmitglieder war es anzusehen, dass das auch auf sie zutraf.

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