Fußweg Katersteig bekommt Tür und Tor

Beliebte Abkürzung nur für Anlieger

Noch ist der Katersteig offen. Doch eine Tür wurde bereits in Auftrag gegeben und wird in den nächsten Wochen installiert. Im Bereich der Garagen soll ein Tor eingebaut werden. Foto: Ziems

Osterburg. Illegal entsorgtes Papier, Flaschen und Schutt – der Fußweg zwischen der Golle und der Melkerstraße bereitet der Wohnungsgenossenschaft sorgen. Sie ist als Verwalter tätig. Die Anlieger sind sich einig: Es muss sich etwas verändern.

Darum arbeitet die Genossenschaft an einer Lösung. Wie Vorstandsmitglied Wolfhard Schulz im Gespräch mit der Altmark-Zeitung erläuterte, soll der Fußweg für die Öffentlichkeit gesperrt werden. Dies ist möglich, da es sich um einen Anliegerweg handelt. Die können den Abschnitt natürlich weiter nutzen und bekommen Schlüssel für Tür und Tor, damit auch die Garagen erreichbar bleiben. Die Sperrung soll zudem mit Schildern deutlich gemacht werden.

Der Wohnungsgenossenschaft ist klar, dass damit eine beliebte Abkürzung zur Innenstadt und Sekundarschule „Karl Marx“ nicht mehr frei genutzt werden kann. „Wir bitten um Verständnis“, erklärte Wolfhard Schulz. Denn neben dem Müll sorgen auch immer wieder Hundehaufen für Ärger. Zudem sind die Anlieger in der Pflicht, wenn ein Passant fällt und sich verletzt. Auch der Winterdienst wird nicht von der Einheitsgemeinde übernommen.

Ein anderes Problem konnte die Wohnungsgenossenschaft bereits lösen. So gab es in der Vergangenheit ungebetene Gäste an der Osterburger Golle. Eine nicht hundertprozentige Mülltrennung lockte Tiere wie Ratten an. Die Genossenschaft reagierte darauf und führte gelbe Tonnen ein, die geschlossen werden können. Bislang genutzte Säcke waren für die Tiere kein Problem, sie wurden immer wieder zerrissen und Essensreste geplündert.

Von Christian Ziems

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