Planfeststellungsbeschluss für Osterburg–Seehausen liegt vor

Baurecht für komplette A 14

Viel Lesestoff: Bettina Bösken, zuständige Referentin für die A 14 übergibt den 2000 Seiten umfassenden druckfrischen Planfeststellungsbeschluss an den Präsidenten des Landesverwaltungsamtes Tomas Pleye.
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Viel Lesestoff: Bettina Bösken, zuständige Referentin für die A 14 übergibt den 2000 Seiten umfassenden druckfrischen Planfeststellungsbeschluss an den Präsidenten des Landesverwaltungsamtes Tomas Pleye.

Altmark – Für die komplette A 14-Nordverlängerung besteht seit gestern Baurecht.

„Mit dem Planfeststellungsbeschluss für den künftigen Autobahnabschnitt zwischen Osterburg und Seehausen liegen nun auch für den letzten noch fehlenden Abschnitt in Sachsen-Anhalt die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau der knapp 17 Kilometer langen Strecke vor“, erklärte Verkehrsminister Thomas Webel in Magdeburg.

„Das ist ein besonderes Datum für Sachsen-Anhalt“, sagte Webel, der auf „knapp 18 Jahre akribischer Arbeit nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, mit Höhen und Tiefen“ verwies. Der Minister dankte den Planern von der Landesstraßenbaubehörde und dem Landesverwaltungsamt als Planfeststellungsbehörde für die Fachkunde und Beharrlichkeit bei der Ausfertigung der Unterlagen.

„Für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist dies ein fast historischer Akt, die A 14 begleitete sie seit der Wende und machte einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit aus. Hoffen wir nun, dass auch der letzte Abschnitt ohne weitere Verzögerungen in die Bauphase gelangen kann“, erklärte der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye.

Der Planfeststellungsbeschluss für die Verkehrseinheit 2.2., von der Anschlussstelle (AS) Osterburg bis zur AS Seehausen-Nord, wird vom 2. bis zum 15. Februar 2021 auf der Internetseite des Landesverwaltungsamtes veröffentlicht. Außerdem können die Unterlagen in der Landeshauptstadt, in der Hansestadt Osterburg sowie in der Verbandsgemeinde Seehausen eingesehen werden. Mit dem Ende der Veröffentlichung gilt der Beschluss gegenüber allen als zugestellt, die vom Bau des Autobahnabschnitts betroffen sind. Gegen den Planfeststellungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach Zustellung Klage beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig erhoben werden, teilt das Land mit. Die Baukosten für den knapp 17 Kilometer langen A 14-Abschnitt betragen rund 118,7 Millionen Euro. pm

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