Arbeiten an Melkerstraße beginnen am 24. August / Weitere Buckelpisten auf der Agenda

Baumaschinen in der Startposition

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Die Oberfläche der Melkerstraße weist deutlich Risse und Löcher auf. Auch viele Bordsteine sind besonders marode.

Osterburg. „Nun geht es los.“ Die Melkerstraße in Osterburg wird erneuert. Die Baumaschinen sollen ab 24. August anrücken. Damit verschwindet eine der marodesten Pisten in der Einheitsgemeinde. Das Ausschreibungsverfahren ist beendet.

Der Hauptausschuss wird in seiner Sitzung am 13. August die Aufträge vergeben. Detlef Kränzel, Vize-Bürgermeister und Bauamtsleiter, rechnet damit, dass der erste Bauabschnitt Mitte Dezember abgeschlossen sein wird. „Wenn denn das Wetter mitspielt und auch so alles glatt läuft. “ Das gesamte Projekt kostet annähernd 1,2 Millionen Euro und kann dank des Gesetzes zur Finanzierung von Investitionen des kommunalen Straßenbaus, des früheren Entflechtungsgesetzes, umgesetzt werden.

Die erste Etappe umfasst den Bereich vom Kreisel Platz des Friedens bis zur Geschwister-Scholl-Straße. Das sind etwa ein Drittel der Gesamtstrecke. Arbeiter werden die alten Schichten der Straße abtragen und Bitumen neu aufbringen. Die Gehwege sollen beidseitig mit Betonsteinpflaster versehen werden. Und auf einer Seite der Melkerstraße wird moderne Beleuchtung installiert. Der Wasserverband Stendal-Osterburg (WVSO) ist mit einer eigenen Aufgabenliste dabei und kümmert sich um das Leitungssystem.

Der zweite Bauabschnitt bis zur Ballerstedter Straße soll möglichst früh im Jahr 2016 starten.

Die nötigen Voraussetzungen dafür sind geschaffen, im Haushalt gibt es eine sogenannte Verpflichtungsermächtigung. Der Hauptausschuss will am 13. August auch die Bauaufträge für einen Teil der Straße „Am Bahnhof“ in Flessau vergeben. Der andere Teil der Strecke ist bereits vor Jahren erneuert worden. Auch bei diesem Projekt sei der Wasserverband mit im Boot, sagt Kränzel im AZ-Gespräch. Der Baustart ist für Mitte September geplant.

Der Bauamtsleiter hat bereits weitere Holperpisten in der Kernstadt im Blick. Die Vorplanungen für die Ernst-Thälmann-Straße laufen. Die Piste soll im nächsten Jahr erneuert werden. Die Bahnhofstraße steht für 2017 auf der Agenda. Und auch die Krumker Straße sei nicht vergessen, auch wenn ein besonders desolater Teil davon schon vor wenigen Wochen kurz entschlossen saniert wurde. Die Stadt habe angesichts der Bauarbeiten an der nahen Bundesstraße 189 und zusätzlichen Verkehrs handeln müssen.

Von Marco Hertzfeld

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