Planungen für Gewerbegebiet an der Autobahn / Neue Rettungswache wird errichtet

Bau des Autohofes nimmt Formen an

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Über den geplanten Verlauf der Autobahn konnten sich die Bürger der Einheitsgemeinde Ende 2017 in der Stadtverwaltung informieren.

the Osterburg – Wann die Hansestadt Osterburg einen Anschluss an die Autobahn 14 erhält, steht zwar noch nicht endgültig fest, doch die Stadt macht bereits jetzt Nägel mit Köpfen.

In der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses war die Errichtung eines geplanten Autohofes (AZ berichtete) in dem an der künftigen Autobahn entstehenden Gewerbegebiet bei Storbeck Thema.

Der Investor, der in dem Gewerbegebiet neben dem Autohof auch ein Industriegebiet errichten möchte, heißt „Konzepte für die deutsche Wirtschaft“, kurz KfdDW.

Bereits in der Sitzung des Bauausschusses, die Anfang März stattfand, ging es um den Autohof. Bürgermeister Nico Schulz (CDU) hatte dort als einen von mehreren Punkten die aktuell schlechte Parkplatzsituation für Lkw-Fahrer genannt, weswegen ein Autohof in Osterburg sehr sinnvoll sei.

Zudem wies er auf die dort entstehenden Arbeitsplätze hin. Zwingend erforderlich ist die ebenfalls in dem Gewerbegebiet geplante Errichtung einer neuen Rettungswache. Diese wird dringend benötigt, da es in der Vergangenheit Einzelfälle gegeben habe, in denen Rettungswagen die gesetzlich vorgeschriebene maximale Zeit von zwölf Minuten, in der sie nach einem Notruf Zeit haben, um zu einem Einsatzort zu gelangen, überschritten wurde.

Wann die A 14 tatsächlich gebaut werden kann, kann derzeit noch nicht genau prognostiziert werden. Die Angaben gehen von 2022 bis 2030, da es bei Großprojekten immer passieren kann, dass Klagen den Bau verzögern können. 

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