Warten auf die große Lösung / Förderantrag erst 2021

Ausbesserungen im Hallenbad Osterburg sind abgeschlossen

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So wie hier am Anfang des Jahres wurden auch im Juli noch einmal Fliesen im Schwimmbecken ausgetauscht. Damit sind nun alle Fliesen am Boden erneuert worden.

Osterburg – Seit Anfang dieser Woche ist das Schwimmband am Osterburger Fuchsbau wieder geöffnet. Vorausgegangen waren umfangreiche Sanierungsarbeiten, die etwa einen Monat lang gedauert haben.

Eigentlich hätte das Schwimmband eine Komplettsanierung nötig, doch darauf muss bis mindestens 2021 gewartet werden.

„Das Becken ist jetzt durchsaniert“,sagt Sabine Hinrichs, Badebetriebsleiterin bei der Landessportschule. Bei den jüngsten Arbeiten wurden Fliesen vom Boden des Beckens entfernt und erneuert. Diese bestehen wie die Fliesen in vielen Schwimmbecken aus einer Chlorkautschuk-Basis. Dass der Austausch der Fliesen nun abgeschlossen ist, bedeutet allerdings nicht, dass nun alles im Optimalzustand sei. „Die Technik, die wir verwenden, ist insgesamt recht alt“, führt die Badebetriebsleiterin aus. Dies gelte beispielsweise für die Kompressoren in dem 2006 wiedereröffneten Schwimmbad am Fuchsbau.

Schon Anfang des Jahres war es zeitweise geschlossen und es wurden ebenfalls Fliesen ersetzt. Die erwünschte Grundsanierung des Bades lässt noch auf sich warten. „Das ist frühestens 2021 möglich. Der Grund ist, dass erst dann wieder ein Förderantrag gestellt werden kann“, erläutert Hinrichs.

Eine genaue Prognose, ob die abgeschlossenen Arbeiten nun bedeuten, dass das Schwimmbad bis 2021 nicht mehr vorübergehend geschlossen werden muss, um Reparaturarbeiten vorzunehmen, sei derzeit nicht möglich. „Wir hoffen das natürlich, aber ausschließen kann man das nicht.“ Die Landessportschule hat den Austausch der Fliesen mit eigenen Mitteln bestritten. Eine finanzielle Förderung hat es dafür nicht gegeben.

Zu den Arbeiten, die im Rahmen der nur über Fördermaßnahmen zu stemmenden großen Instandsetzung geplant sind, zählt die Barrierefreiheit. Der Zugang zum Becken soll für Menschen mit Behinderungen künftig einfacher möglich sein. Auch das Rohr- und Leitungsnetz soll erneuert werden, um das Bad fit für die Zukunft zu machen.

VON TOBIAS HENKE

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