Einheitsschule, Sanierung, Ausländer – Goldbecker Lernort im Umbruch

Aufgabenheft prall gefüllt: „Wir meistern das schon“

Die Neuntklässler Anna-Liesa Titel und Noah Baalke, beide 15 Jahre alt, gehören zu den freiwilligen Helfern, die den Tag der offenen Tür erst möglich gemacht haben. Die Chemie stimmte auch in anderen Räumen der Schule, die für neugierige Besucher hergerichtet waren.

Goldbeck. Auch die Sekundarschule in Goldbeck könnte sich zu einer Gemeinschaftsschule entwickeln, einer Art Einheitsschule, die alle Abschlüsse möglich macht. „Allerdings wollen wir da nichts übers Knie brechen.

Wir machen uns allmählich auf den Weg und beobachten dabei die allgemeine Entwicklung im Schulwesen“, sagt Winfried Schwuchow, der 62-jährige Leiter der Einrichtung mit derzeit annähernd 200 Lernenden. Am Sonnabend stand die Tür nicht zuletzt zukünftigen Schülern offen, aber auch Eltern und andere Interessierte folgten der Einladung gern.

Schwuchow ist Feuer und Flamme für seinen Beruf, von vorzeitigem Ruhestand halte er nichts. „Ich bin immer noch gern Lehrer.“ Wenngleich der Schulbetrieb natürlich nicht immer leicht sei. Die Personaldecke könnte dicker sein, Fachlehrer fehlen. „Doch mit diesem Problem stehen wir ja nicht allein da. Wir müssen mit den Leuten auskommen, die wir haben. Und das sind übrigens nicht die Schlechtesten.“ Auch außerhalb des normalen Unterrichts könne er auf alle zählen. Den Tag der offenen Tür habe das Kollegium fast ohne sein Zutun organisiert. „Auch Schüler helfen, packen mit an – und das sogar freiwillig“, berichtet der Pädagoge der AZ und schmunzelt. [...]

Von Marco Hertzfeld

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