Bauende noch nicht in Sicht

Arbeiten an Flessauer Grundschule verzögern sich – Grund ist Personalmangel

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Besonders im Außenbereich der Flessauer Grundschule ist noch viel zu tun. Die Arbeiten innerhalb des Gebäudes verzögern sich deutlich. 

Flessau – Gute und schlechte Nachrichten gibt es vom Bauamt der Biesestadt hinsichtlich zweier Bauvorhaben in Flessau zu berichten.

Während die umfangreichen Bauarbeiten in der Neuen Straße laut Bauamtsleiter Matthias Köberle über dem Plan liegen, wird sich die Bauzeit an der Flessauer Grundschule weiter verzögern.

Es hat sich als zu ambitioniert erwiesen, die Arbeiten innerhalb des Schulgebäudes schon im Oktober abzuschließen. Noch Ende Juli war vom Bürgermeister Nico Schulz zu erfahren, dass die Modernisierung und der Schulumbau im Oktober beendet werden können (AZ berichtete). Doch daraus wird nichts. „Einen genauen Zeitrahmen, wann die Bauarbeiten in und an dem Schulgebäude abgeschlossen werden, können wir derzeit nicht nennen“, sagt Bauamtsleiter Matthias Köberle gegenüber der AZ. Er gibt zu verstehen, dass er mit dem schleppenden Tempo der Bauarbeiten nicht einverstanden ist. „Auch wenn wir Druck gemacht haben, hat sich nichts verbessert.“ Den Grund für die Verzögerung kann der Amtschef allerdings nachvollziehen. „Der Fachkräftemangel macht sich immer mehr bemerkbar. Wer zu wenig Mitarbeiter hat, der kann nun mal nicht in dem Tempo arbeiten, wie wenn genügend Personal vorhanden ist“, wirbt er um Verständnis für die Verzögerungen.

Finanziell wird sich das Bauvorhaben weiter verteuern, was bedeutet, dass das größte Bauprojekt der Einheitsgemeinde teuerer wird, als die noch Ende Juli veranschlagten 2,82 Millionen Euro. Eine genaue Höhe der Kosten kann laut Bauamtsleiter Köberle aber erst nach Abschluss bekannt gegeben werden.

Neben den Arbeiten an und in dem Schulgebäude und der Sanierung der Turnhalle gibt es auch im Außenbereich umfangreiche Tätigkeiten. Diese sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. „Die Arbeiten im Außenbereich finden unabhängig von denen an dem Gebäude statt“, erläutert der Bauamtsleiter. Bis dahin bleibt der Schulhof für die Schüler teilweise gesperrt und ist derzeit weiterhin eher Provisorium statt Tobezone.

VON TOBIAS HENKE

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