Vorsitzender peilt mit Wahl im Jahr 2022 die 30 an

Heimatbund: Lazay in Osterburg lässt Zepter nicht los

Norbert Lazay bei einer Bibelausstellung in Gladigau.
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Norbert Lazay, Pfarrer in Gladigau, mischt auch im Landesheimatbund mit. Das Bild zeigt ihn vor einiger Zeit in einer Bibelausstellung in der Osterburger Ortschaft.
  • Marco Hertzfeld
    VonMarco Hertzfeld
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Er ist das Gesicht des Altmärkischen Heimatbundes, Norbert Lazay. Der Gladigauer steht bald 30 Jahre an der Spitze. Sein besonderes Augenmerk gilt bereits dem Heimatfest 2023 in Bismark.

Gladigau – In jüngerer Vergangenheit waren seine Willensbekundungen dazu nicht mehr ganz inbrünstig. Doch Norbert Lazay will es noch einmal wissen und auch im nächsten Jahr für das Amt des Heimatbundvorsitzenden kandieren. Dass das 20. Altmärkische Heimatfest 2023 in Bismark und damit „quasi vor der eigenen Haustür“ stattfinde, habe ein Stück weit damit zu tun. „Ich möchte die größere Veranstaltung in Bismark als Vorsitzender mitgestalten und werde mich zur Wahl stellen.“ Lazay, Anfang 60, ist Pfarrer in Gladigau (Osterburg), also in der direkten Nachbarschaft. 1993 hat er das Zepter im Altmärkischen Heimatbund, einem Dachverband von Einzelpersonen, Vereinen und anderen Organisationen, übernommen, zunächst kommissarisch, ein Jahr später dann schließlich offiziell. 2023 zur Jubiläumsauflage des regionalen Festes werden es also drei Jahrzehnte sein. Der Vorstand wird alle vier Jahre neu gewählt.

Regionalfest treibt ihn zusätzlich an

Das Wahljahr 2022 vorbereiten helfen soll auch schon die Hauptversammlung dieses Jahres. Der Altmärkische Heimatbund kommt am 13. November, einem Sonnabend, in Sanne bei Arneburg zusammen. Als Gäste erwartet werden Dr. Saskia Luther vom Landesheimatbund, Alf Diedrich (CDU), Bürgermeister von Hassel, zu dem Sanne gehört, Verbandsgemeindebürgermeister René Schernikau (Pro Altmark) und Stendals Landrat Patrick Puhlmann (SPD). Wegen der Coronakrise müsse über zwei Jahre gesprochen werden. Und selbstredend werde auch schon auf das Jubiläumsfest 2023 eingegangen. Der Kreistag hatte kürzlich Bismark und nicht Tangermünde den Zuschlag erteilt. Die Elbestadt wollte das Heimatfest mit seinem jährlichen Burgfest verbinden. „Das wäre gerade einem Jubiläum nicht gerecht geworden“, bekräftigt Lazay für sich noch einmal.

Gladigauer führt seit 1993 Vorsitz

Bismark war sein Favorit und bekam auch öffentlich seine Unterstützung. Beim Adventsmarkt in Kläden will Lazay schon einmal stärker das Gespräch mit Annegret Schwarz (CDU), Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Bismark, suchen. Der Heimatfreund tritt dort mit dem Posaunenchor aus dem heimischen Gladigau auf. 2022 sollen die Vorbereitungen für das Altmärkische Heimatfest in der Ortschaft Bismark so richtig beginnen. Organisiert wird das Ganze nicht zuletzt von der Einheitsgemeinde, dem Heimatbund und dem Landkreis. Das Fest findet mittlerweile alle zwei Jahre abwechselnd in den beiden altmärkischen Landkreises statt. Und natürlich, Heimat hat für Lazay einen guten Klang. „Der Begriff ist positiv besetzt. Wir dürfen nur nicht zulassen, dass andere ihn besetzen. So wird ein Schuh draus“, sagt der Heimatbundchef gegenüber der AZ. Die jährliche Hauptversammlung beginnt um 10 Uhr in der Sanner Gaststätte.

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