Ulrich Siegmund spricht von „antidemokratischer Indoktrinierung“

AfD-Kritik an Aktion am Osterburger Gymnasium

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Zu einer Aktion gegen Rechts hatten sich die Schüler am Freitag in Osterburg versammelt.
  • Antje Mahrhold
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tje Osterburg/Stendal. Landtagsmitglied Ulrich Siegmund (AfD) übt massive Kritik an einer Aktion der Projektgruppe „Schule ohne Rassismus“ am Freitag im Markgraf-Albrecht-Gymnasium (AZ berichtete).

Es handele sich um „antidemokratische Indoktrinierung“, die der Tangermünder aufs Schärfste verurteile.

Ulrich Siegmund (AfD, MdL).

Siegmund am Sonnabend zur AZ: „Es waren alle 700 Schüler des Gymnasiums aufgefordert, sich auf dem Schulhof zu versammeln, bunt zu kleiden und ein Zeichen gegen den Wahlerfolg zu setzen. Eine derart perfide Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen, eine derart undemokratische und verzerrte Darstellung, die einer Gehirnwäsche gleicht, wird Konsequenzen haben.“ Siegmund kündigt an, Bildungsminister Marco Tullner (CDU) über den Vorgang zu informieren. In der Fraktion herrsche Fassungslosigkeit darüber, „dass Zustände wie im Dritten Reich an einer deutschen Schule möglich sind“. 

Die Partei werde gegen „diese Ungleichbehandlung“ vorgehen, weil es nicht sein dürfe, dass Pädagogen ihren Einfluss nutzten, um die Schüler für eine „antidemokratische Hetzjagd zu missbrauchen.

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