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6244 Festmeter eingeschlagen

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Der Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft Stendal-Ost, Willi Heine, berichtete auf der Mitgliederversammlung am Sonnabendnachmittag im Eichstedter Dorfkrug über das Wirtschaftsjahr 2011, das erfolgreich gewesen sei. Kämmerin Gudrun Peiser (l.) und Vize-Vorsitzende Uta Behr hörten aufmerksam zu.

Eichstedt. Auf ein erfolgreiches Jahr 2011 können die derzeit 460 Angehörigen der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Stendal-Ost mit Sitz in Lindtorf zurückblicken.

Darauf machte Vorsitzender Willi Heine auf der Mitgliederversammlung am Sonnabendnachmittag im Eichstedter Dorfkrug aufmerksam. Er dankte allen, die sich um die Pflege, Nutzung und Unterhaltung des Waldes kümmern. Wald sei ein Rohstofflieferant für die gesamte Volkswirtschaft, der Bedarf steige ständig. Heine lobte zudem die gute Zusammenarbeit mit den beiden Revierleitern Karl Zimper und Ingo Matthias. Er bedauerte jedoch, dass es keine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen mehr gebe. Kleinere Arbeiten konnten dadurch in der Vergangenheit immer im Wald ausgeführt werden. Nicht zufrieden ist der Vorsitzende mit der Walderneuerung. Pro Jahr sollte ein Prozent der Fläche wieder aufgeforstet werden. Die FBG Stendal-Ost verfügt über 2084 Hektar. Demnach müssten jedes Jahr 20 Hektar erneuert werden. Wie Revierleiter Karl Zimper anmerkte, wurde diesbezüglich im vergangenen Jahr nur ein Hektar realisiert. Damit sei die Forstbetriebsgemeinschaft Stendal-Ost Schlusslicht im Bereich des Betreuungsforstamtes „Nordöstliche Altmark“. Zimper ging auch auf den Holzeinschlag innerhalb der FBG ein. So belief sich die Einschlagsmenge in 2011 auf 6244 Festmeter. Das sei eine Topleistung, freut sich der Fachmann. Durch geschickte und frühe Verhandlungen werden auch in diesem Jahr wieder gute Preise beispielsweise beim Kiefer-Industrieholz erzielt. So gibt es für den Festmeter wie in 2011 auch in 2012 22,50 Euro – und dies, obwohl sich die Preise gegenwärtig im Sinkflug befinden. Derzeit werden für das Kiefer-Industrieholz nur noch um die 17 Euro pro Festmeter gezahlt. Revierleiter Zimper ging während der Mitgliederversammlung auf die Entwicklung von Forstschädlingen ein. Namentlich nannte er die Nonne als Nadel- und den Kiefernprachtkäfer als Stammschädling. Zudem sei der Kiefernspinner im Kommen, große Wachsamkeit sei geboten.

Von Thomas Westermann

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