Die Hälfte ist bereits geschafft

2.500 Lampen in der Einheitsgemeinde Osterburg werden auf LED umgerüstet

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Etwa 1.200 Leuchten in der Einheitsgemeinde Osterburg sollen ab dem Herbst und bis Jahresende auf LED umgerüstet werden. Die Stadt erhofft sich dadurch hohe Einsparungen bei den Energiekosten.

Osterburg – Bis Ende des Jahres sollen die Straßenlampen in der Kernstadt Osterburg auf LED umgerüstet werden. In den Ortschaften und Ortsteilen ist dies bereits erfolgt.

Laut Bauamtsleiter Matthias Köberle wurden die Ortschaften und Ortsteile bewusst vorgezogen.

„Von den 2.500 Straßenlampen in der gesamten Einheitsgemeinde Osterburg sind 1.300 in den Ortschaften und Ortsteilen und 1.200 in der Kernstadt Osterburg“, erfuhr die AZ von Bauamtsleiter Matthias Köberle. Die Umrüstung der Lampen außerhalb der Kernstadt ist bereits abgeschlossen. Die gewählte Reihenfolge ist dabei kein Zufall gewesen. „Die Stadt wollte damit auch ein Zeichen setzen und zeigen, dass die Ortschaften der Verwaltung wichtig sind.“ Das bisherige Feedback aus den Ortschaften sei bislang durchweg positiv. „Die Bürger begrüßen es, dass die Lampen die ganze Nacht brennen und nicht mehr abgeschaltet werden.“ Damit wolle man auch das Sicherheitsgefühl stärken. Vom späten Abend an werden die Lampen bis in den frühen Morgen um 50 Prozent gedimmt, sodass zur Nachtzeit noch stärker Energie gespart werden kann als tagsüber. „Der Planer spricht davon, dass bis zu 70 Prozent Energie gespart werden kann.“ Konkrete Zahlen lägen hier noch nicht vor.

Kritische Meinungen zum Thema wurden bislang nur sehr vereinzelt im Stadtrat vorgebracht. So wurde vor einiger Zeit bemängelt, dass auf einer Straße in Erxleben Autofahrer durch die Leuchten geblendet würden.

Für die Stadtverwaltung fallen voraussichtlich keinerlei Kosten an. Aus dem Förderprogramm Stark V wurden insgesamt 680.000 Euro für die Umrüstung der Lampen bewilligt. 300.000 Euro davon sind noch übrig, um die Umrüstung in der Kernstadt Osterburg vorzunehmen. Froh zeigt sich der Bauamtsleiter auch darüber, dass die Arbeiten von einem Osterburger Unternehmen vorgenommen werden.

Begonnen werden soll mit den Arbeiten im Frühherbst 2019 und es ist geplant, die Arbeiten bis Ende des Jahres abzuschließen. Somit würden die Arbeiten dann fertig sein, bevor mit dem Winter die Jahreszeit beginnt, in der es am längsten dunkel ist. Verkehrsbehinderungen infolge der Bauarbeiten wird es laut Köberle nicht geben. An einigen Punkten der Kernstadt Osterburg wurde bereits auf LED-Leuchten umgestellt. Dies erfolgte bereits im Rahmen von Straßenerneuerungen. Eine Beteiligung der Bürger an den Kosten wird es nicht geben. Dagegen hatte sich Bürgermeister Nico Schulz (CDU) in der Vergangenheit vehement ausgesprochen (die AZ berichtete). „Da wir nur das Leuchtmittel austauschen und nicht die gesamte Lampe sind 100 Prozent der Kosten über das Förderprogramm Stark V abgedeckt“, erläutert der Bauamtsleiter.

VON TOBIAS HENKE

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