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Klötzer Tiergehege soll zweiten Futterautomat bekommen

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Von: Monika Schmidt

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eine Holzwand im Freien
An der Holzwand sollen künftig die abgeworfenen Geweihe von Hirsch Helmut präsentiert werden. © Monika Schmidt

In fünf Jahren seit der Gründung hat der Förderverein für das Klötzer Tiergehege einiges erreicht. Pläne für 2023 sind unter anderem die Anschaffung eines zweiten Futterautomats und die Erneuerung der Vogelvolieren.

Klötze – Als voller Erfolg erwiesen sich in den fünf Jahren, die der Förderverein für das Klötzer Tiergehege bislang besteht, die Spendenesel, die in Klötzer Geschäften aufgestellt sind, sowie der Futterautomat vor dem Streichelgehege. Perspektivisch, so kündigte Vorsitzender Lothar Schulze an, soll auf Wunsch der Besucher ein zweiter Automat am hinteren Ende des Schwarzwildgeheges aufgestellt werden, damit auch die Tiere am hinteren Ende des Geländes noch mit Futter der Besucher versorgt werden können. „Zwar sind die 4000 Euro für den Automat eine gewaltige Investition, das kommt aber schnell wieder raus“, weiß Lothar Schulze aus der Erfahrung mit dem ersten Futterautomat. Für das kommende Jahr haben sich die Mitglieder schon wieder einige Projekte vorgenommen. Auch, weil 2022 bis auf die Entschlammung des Geflügelteichs und den Bau einer Trophäenwand für die Geweihe von Hirsch Helmut nicht ganz so viel umgesetzt werden konnte. Ganz oben steht für 2023 die Sanierung der Vogelvolieren, „damit die Vögel nicht mehr wegfliegen können“, wie Lothar Schulze den Ortschaftsräten berichtete. Die Volieren sollen modernisiert und besucherfreundlicher gestaltet werden. Zweiter Schwerpunkt wird der Bau eines Kaninchengeheges, das auf der Platte des früheren Affenkäfigs aufgestellt werden soll. „Damit die Kinder Einblick in das Leben der Kaninchen bekommen“, so Lothar Schulze, soll das Gehege mit Plexiglasscheiben gestaltet werden. Die Mitglieder des Fördervereins unterstützen anfallende Arbeiten im Tiergehege gern. „Wir sind aber keine Fußballmannschaft“, betont Lothar Schulze. Es müssen also nicht immer alle Mitglieder dabei sein, manchmal reichen auch zwei oder drei, um effektiv arbeiten zu können. Ein Problem jedoch ist der Altersdurchschnitt des Vereins, der bei 59 Jahren liegt und weiter steigt. Das ist ein Vorteil, wenn unter der Woche der Einsatz der „Rentnergang“ benötigt wird, aber ein Nachteil, wenn es um personelle Leistungsfähigkeit und Kraft geht. „Dafür haben wir aber viel Hilfe von anderen Vereinen mit mehr Manneskraft“, bedankt sich Lothar Schulze für die gute Zusammenarbeit mit den anderen Klötzer Vereinen. Seine Erfahrung: „Wenn man fragt, bekommt man Hilfe.“ 

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