Unkraut wuchert zwischen den Ritzen

Baugebiete in Klötze sind fertig, aber noch nicht vergeben

Unkraut wuchert aus den Ritzen der gepflasterten Straße „An den Mergelkuhlen“ in Klötze. Rechts und links der Straße sind Bauplätze.
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Die Stichstraße ins Baugebiet „An den Mergelkuhlen“ in Klötze ist fertig, wird aber nicht benutzt. Deshalb kann das Unkraut wuchern.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
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Warum die Bauplätze in den beiden neuen Gebieten in Klötze noch nicht vergeben sind, wurde im Klötzer Hauptausschuss diskutiert. Die Verwaltungsmitarbeiter konnten Antworten geben.

Klötze – „Bauland wird in Klötze händeringend gesucht“, erinnerte Joachim Klabis, Fraktionsvorsitzender der Linken im Stadtrat, im Hauptausschuss. Er wunderte sich, warum die Stadträte vor einiger Zeit zwei Straßennamen für neu erschlossene Baugebiete beschlossen haben und dort dennoch nicht gebaut wird. „Warum werden die Bauplätze nicht vergeben?“, wollte Joachim Klabis von der Verwaltung wissen. Er überlegte, ob die Vergabe der Plätze nach „Gutdünken“ erfolge oder ob es dafür festgelegte Regeln gibt. „Wer macht die Vergabe überhaupt?“, fragte Joachim Klabis weiter. Denn nach seinen Informationen sollte diese bereits im März erfolgen. „Die Baugebiete sind da, sie sind fertig und dennoch sind die Plätze nicht vergeben“, fasste der Trippiglebener seinen Unmut zusammen.

Gordon Strathausen, Sachgebietsleiter Bau im Rathaus, hatte dazu einiges klarzustellen. So ist das Baugebiet an der Salzwedeler Straße, für das die Stadträte den Namen Bleiche vergeben hatten, an die Klötzer Wohnungsbaugesellschaft übertragen. Über die Wobau werden auch die Plätze vergeben. Dazu werde es im nichtöffentlichen Teil Informationen geben, ergänzte Bürgermeister-Stellvertreter Matthias Reps. Bei der nächsten Zusammenkunft der Stadträte ist dieses Baugebiet dann auch ein ordentlicher Tagesordnungspunkt, allerdings nichtöffentlich.

Stadt vermarktet das Gebiet

Das Baugebiet an der Wasserfahrt mit dem Namen „An der Mergelkuhlen“ wird von der Stadt vermarktet, informierte Gordon Strathausen weiter. Dort müssten aber noch Restleistungen erledigt werden, so dass die Herstellung des Baugebietes noch nicht abgeschlossen ist. Unter anderem müssen noch Vermessungen erfolgen. „Danach geht es an die Vermarktung“, betonte Strathausen. Um einen Grundstückspreis zu ermitteln, müsse die Stadt allerdings erst alle Kosten für die bereits hergestellte Stichstraße zusammentragen. „Erst danach können die Preise gesagt werden“, teilte der Sachgebietsleiter im Hauptausschuss mit.

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