Wohnungsbaugenossenschaft Klötze investiert 2020 fast eine Million Euro

Zwei neue Aufzüge für die Mieter

Im Wohnblock An der Wasserfahrt 59 und 60 wird die Wohnungsbaugenossenschaft Klötze in diesem Herbst zwei Aufzüge anbauen und dafür rund 450.000 Euro investieren. 
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Im Wohnblock An der Wasserfahrt 59 und 60 wird die Wohnungsbaugenossenschaft Klötze in diesem Herbst zwei Aufzüge anbauen und dafür rund 450.000 Euro investieren. 

Klötze – Die Wohnungsbaugenossenschaft (WG) Klötze plant in diesem Jahr Investitionen in den Wohnungsbestand in Höhe von insgesamt rund 951 500 Euro.

Es handele sich dabei um Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, informierte das Geschäftsführende Vorstandsmitglied Heike Meise in einer Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung, die am Dienstagabend im Klötzer Altmarksaal wegen der Corona-Auflagen ohne Gäste stattgefunden hatte.

Neben der Herrichtung von Wohnungen zur Neuvermietung und der laufenden Instandhaltung sei der Anbau der Balkone am Zichtauer Weg 19-20 geplant. „Die Baumaßnahme ist zum jetzigen Zeitpunkt abgeschlossen“, teilte Heike Meise mit.

Gleichzeitig sei auch der Anbau von zwei Aufzugsanlagen An der Wasserfahrt 59 und 60 geplant. Ursprünglich sei diese Baumaßnahme für das Geschäftsjahr 2019 vorgesehen gewesen. „Aufgrund von Kapazitätsengpässen der bauausführenden Firmen ist der Maßnahmebeginn auf Ende 2019 verschoben worden. Der eigentliche Fahrstuhlanbau wird im Herbst 2020 erfolgen“, erklärte das Vorstandsmitglied. Nach der Kostenschätzung des Planungsbüros aus Stendal würden die Kosten für den Anbau von zwei Aufzugsanlagen rund 450.000 Euro betragen. Ein Fördermittelantrag sei bereits im April 2019 vom Vorstand der Genossenschaft gestellt und am 21. Mai 2019 positiv von der Investitionsbank Sachsen Anhalt beschieden worden. „Es werden 50 Prozent der Investitionskosten bis maximal 10 000 Euro je Wohnung gefördert. Die voraussichtlichen Kosten für den Einbau des Fahrstuhls belaufen sich auf 22.500 Euro je Wohnung. Die Förderung je Wohnung beträgt 10.000 Euro, also insgesamt 200 000 Euro“, führte Heike Meise aus. Mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten, also 67 500 Euro, müssten aus Eigenmitteln finanziert werden. Die Genossenschaft werde 150.000 Euro aus Eigenmitteln finanzieren. Für eine Finanzierungssumme von 100.000 Euro müssen laut Meise Kredite aufgenommen werden, da die Genossenschaft nicht über genügend Eigenmittel aufgrund des hohen Leerstandes verfüge. Der Kreditvertrag sei mit der Deutschen Kreditbank AG abgeschlossen worden.

Zum 31. Dezember 2019 habe die WG 551 Wohnungen bewirtschaftet, davon seien 132 nicht vermietet gewesen, was einem Leerstand von rund 24 Prozent entspreche. (VON CHRISTIAN REUTER)

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