Normaler Schulbetrieb ist nicht möglich

Zwei positive Corona-Fälle an der Grundschule in Kusey

Blick auf das Schulgebäude der Grundschule in Kusey.
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An der Grundschule von Kusey gab es zwei positive Corona-Fälle.
  • Birgit Stephani
    vonBirgit Stephani
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Die Ereignisse in der Grundschule „Dr. Schultz-Lupitz“ Kusey haben sich in den vergangenen Tagen überschlagen. Nach den zwei positiven Corona-Fällen in der Grundschule ist ein geregelter Schulbetrieb nicht mehr möglich. Das teilt die Schulleitung mit.

Kusey – Die Schulleitung bittet darum, Kinder, wenn möglich, zu Hause zu betreuen und bei den Schulaufgaben zu unterstützen.

Nachdem zunächst ein positiver Corona-Fall in der dritten Klasse aufgetreten ist, wurde jetzt ein weiterer Fall in der zweiten Klasse gemeldet. Davon betroffen sind neben den Schülern auch Lehrkräfte und Mitarbeiter der Schule, die im Kontakt mit den erkrankten Kindern standen. Bis einschließlich 24. März befinden sich darum alle Kinder der dritten Klasse, zwei Lehrkräfte und die pädagogische Mitarbeiterin in Quarantäne. Alle Kinder der zweiten Klasse, drei Lehrkräfte und eine Mitarbeiterin müssen sich bis einschließlich 23. März in Quarantäne begeben. Unter Vorbehalt werden die Kinder der Jahrgänge eins bis vier, wenn es zwingend erforderlich ist, notbetreut.

Für die Schulleitung zum derzeitigen Zeitpunkt völlig unklar ist, wie in der kommenden Woche bis zum Ende der Quarantäne verfahren werden soll. Dieses müsse mit dem Landesschulamt erst noch abgeklärt werden.

Auch mit Elternbriefen und ständig aktualisierten Informationen auf der Homepage versucht die Schulleitung, Eltern und Schüler auf dem Laufenden zu halten, kommt aber teilweise gar nicht mehr hinterher. Besonders rasant veränderte sich die Situation mit dem zweiten positiven Corona-Fall. Hieß es noch beim ersten Fall, die Schule bleibe geöffnet, musste beim zweiten Fall gehandelt werden. Die Schule bietet erst mal nur eine Notbetreuung an.

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