Zuversicht in Sachen Wegebau

Der Galgenberg am Klötzer Ortsausgang soll über den Ländlichen Wegebau befestigt werden. Matthias Mann ist zuversichtlich, dass bald Fördermittel fließen.

Klötze - Von Monika Schmidt. Reichlich Gesprächsstoff wird es am Mittwochabend im städtischen Hauptausschuss geben. So geht es bei der Sitzung um 19 Uhr im Ratssaal unter anderem um die Vereinheitlichung der Hundesteuern.

Ein weiteres Thema wird die Nutzungsordnung für die Dorfgemeinschaftshäuser sein. Die Gebührenordnung für die Nutzung der Räume wird den Stadtrat allerdings erst im nächsten Jahr beschäftigen. „Es gibt eine sehr große Gemischtenlage“, informierte Bürgermeister Matthias Mann. Wegen der vielen unterschiedlichen Regelungen in den Ortsteilen ist es nicht leicht, eine Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Sälen herzustellen. So wurde von der Verwaltung zwar ein Quadratmeterpreis für die derzeitige Nutzung errechnet, er ist aber nicht unbedingt vergleichbar. Mit dieser Problematik möchte sich der Bürgermeister aber nicht mehr die Vorweihnachtszeit verderben, sondern das Jahr ruhig ausklingen lassen. Bei der Dezembersitzung des Stadtrates wird es voraussichtlich nur um Jahresabschlüsse der alten Gemeinden gehen.

Parallel dazu laufen die Planungen für den neuen Haushalt. Und auch dafür haben sich schon wieder neue Baustellen entwickelt: So wird die Kreisumlage zwar nicht prozentual angehoben, trotzdem muss die Stadt etwa 300 000 Euro mehr zahlen als 2010. Das Geld fehlt dann für Investitionen, sodass 2011 wohl nur die Maßnahmen angeschoben werden können, für die es eine Förderung gibt. Auf Fördermittel wartet die Stadt Klötze auch noch in diesem Jahr: So steht der Bewilligungsbescheid für den Ländlichen Wegebau am Galgenberg noch aus. „Ich bin zuversichtlich, dass wir einen positiven Bescheid erhalten“, blickte Matthias Mann voraus. Die Frage ist nur, wann dieser in der Stadt eintreffen wird.

Gleiches gilt für den integrativen Umbau der Kindertagesstätte Zinnbergzwerge in Klötze. Dort ist die erste Hürde bereits genommen, nun ist das Verfahren in der baulichen Prüfung. Wenn keine Bewilligung des Umbaus in diesem Jahr mehr kommt, stellt sich für den Klötzer Bürgermeister die Frage, ob das Vorhaben als Haushaltsrest behandelt wird oder neu in den Etat 2011 eingestellt werden muss.

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