134 Teilnehmer kamen zum 20. Volkswandertag des Kreissportbundes nach Klötze

Zurück zu den Wurzeln

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Insgesamt 53 Radfahrer machten sich von der Zinnberghalle aus auf eine 20 Kilometer lange Tour bis Zartau, zum Eisernen Kreuz und dann wieder zum Start zurück.

Klötze. Dorthin, wo alles 1999 begann, kehrte der Volkswandertag des Kreissportbundes Altmark-West am Sonnabend wieder zurück. Der VfB Klötze war nach 1999 und 2010 zum dritten Mal Gastgeber der beliebten Veranstaltung.

Milomlyns Bürgermeister Stanislaw Siwkowski (l.) wanderte auch mit. Er wurde von Stadtrat Carsten Behrend begleitet.

Zur 20. Auflage konnten die Veranstalter insgesamt 134 Teilnehmer aus der Region begrüßen. Damit verfehlte Klötzes Bürgermeister Uwe Bartels sein gestecktes Ziel. 150 Teilnehmer wollte er begrüßen. Doch am Ende fehlten 16 Personen, um das gesetzte Ziel zu realisieren. Und das, obwohl Bartels mit seiner Frau und den fünf Gästen der polnischen Delegation aus Klötzes Partnerstadt Milomlyn kam. Neben Milomlyns Bürgermeister Stanislaw Siwkowski waren seine Stellvertreterin Beata Mazurs sowie das Unternehmer-Ehepaar Klaudia und Artur Plotek, aber auch Stadträtin Joanna Karabinowski als Wanderer aktiv.

Klötzes Bürgermeister Hans-Jürgen Schmidt (vorn) und Revierleiter Dietmar Schulze (3.v.r.) führten die zehn Kilometer lange Wanderung an.

22 Kremserfahrer, 21 Wanderer der Fünf-Kilometerstrecke, 38 Teilnehmer der Zehn-Kilometer-Wanderstrecke und 53 Radfahrer, die 20 Kilometer absolvieren, waren bei der Jubiläumsauflage aktiv.

KSB-Geschäftsführer Peter Böse (v.r.) und Präsident Lutz Franke ehrten Manfred Lietze, Hans Tafelski, Margit Schnüber, Siegbert Rehbein und Stefan Lietze.

Der 20. Volkswandertag war auch Anlass, Bilanz zu ziehen und auf die Anfänge zurückzublicken. „Begonnen hatte alles 1999. Manfred Lietze hatte damals eine aktive Wandergruppe in Klötze. Es wurde die Idee des Volkswandertages geboren. An 18 verschiedenen Orten gingen die 20 Volkswandertage über die Bühne“, schaute Kreissportbund-Geschäftsführer Peter Böse in Anwesenheit von Kreissportbund-Präsident Lutz Franke, und der beiden Hauptinitiatoren des Volkswandertages, Manfred Lietze und Hans Tafelski, zurück. Beide erhielten genau wie Margit Schnüber und Siegbert Rehbein, die bei allen 20 Wanderungen dabei waren, ein Erinnerungsgeschenk in Form einer Uhr.

Bei allen Wandertagen dabei: Sieglinde und Hans Tafelski.

Doch bevor geehrt und bilanziert wurde, war Bewegung in verschiedenen Formen angesagt: Mit dem Kremser von Hans-Jürgen Müller ließen sich 22 Männer und Frauen durch die Region fahren. Für die beiden Wandergruppe der Fünf- und Zehn-Kilometer-Strecke um VfB-Präsident Stefan Lietze, Revierleiter Dietmar Schulze sowie Margit und Gerd Schnüber ging es von der Zinnberghalle über die Kirschallee zur Orchideenweise bis zum Eisernen Kreuz und dann wieder zurück. Am Eisernen Kreuz im Wald in Richtung Kakerbeck ist auch ein Gedenkstein aufgestellt, der nicht nur an die gefallenen Förster in den beiden Weltkriegen erinnert, sondern auch an den ersten Volkswandertag 1999. Unter den Teilnehmern waren auch Hans und Sieglinde Tafelski, die am Sonnabend die Radtour leiteten.

Im nächsten Jahr soll es die 21. Auflage des Volkswandertages geben. Derzeit gibt es allerdings noch keinen Bewerber dafür.

Von Henning Lehmann

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