Landesstraßenbaubehörde sieht Handlungsbedarf auf der L 20 von Wenze bis Dannefeld

Ziel: „Befahrbarkeit verbessern“

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Unmittelbar am Ende der bereits sanierten Ortsdurchfahrt von Wenze schlägt die Fahrbahn der L 20 in Richtung Dannefeld tiefe Wellen. Der schlechte Straßenzustand ist dem Land bekannt. Auf den 2,3 Kilometern bis zum Ortseingang von Trippigleben gibt es sehr viele Schäden, die bereits geflickt sind.

Wenze / Trippigleben. „Die Straße insgesamt sieht nicht gut aus“, so umschreibt es Manfred Krüger, Leiter des Regionalbereichs Stendal der Landesstraßenbaubehörde, noch milde. Auf der L 20 gibt es einen klaren Handlungsbedarf, das ist ihm auch bewusst.

Zunächst beschäftigt sich das Land mit der Ortsdurchfahrt Dannefeld, die in diesem Jahr erneuert werden soll. Doch dabei gibt es noch Probleme, informiert Manfred Krüger. 

Durch das viele Flickwerk präsentiert sich der Asphalt dreifarbig und dennoch mehrfach gebrochen.

Neben der Ortsdurchfahrt, die seit Jahren ein Problem ist, bereitet aber auch die restliche Straße zwischen den Ortslagen der Behörde große Probleme. Sie kann wohl zweifelsfrei zu den schlechtesten Straßen in der Region gezählt werden. „Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren die Befahrbarkeit der L 20 zu verbessern“, erklärt Manfred Krüger auf AZ-Anfrage. Wie genau dies geschehen soll, werde erst im Zuge der Detailplanung entschieden werden können. Zur Diskussion stehen das Aufbringen einer dünnen neuen Decke oder ein Profilausgleich. „Das kann aber nicht in einem Jahr erfolgen“, schränkt der Behördenleiter gleich ein, dass es sich um eine umfangreichere Maßnahme handelt. Denn die Strecke ist einfach zu lang. Eigentlich müsste der gesamte Abschnitt von Wenze bis zur Anbindung auf die B 188 bei Miesterhorst erneuert werden. Zumindest für den Abschnitt zwischen Wenze und Trippigleben setzt Manfred Krüger darauf, „die Befahrbarkeit zu verbessern“. Denn: „Die Straße ist wirklich nicht berauschend.“

Bei einer Sanierung soll die bestehende Fahrbahnbreite erhalten bleiben. Das macht die Sanierung einfacher und etwas weniger kostenintensiv, als wenn die Straße auch noch verbreitert werden würde. Wichtig ist, dass etwas passiert, so Krüger, „damit die Verkehrsteilnehmer da sicher fahren können.“ Denn das ist zurzeit nicht unbedingt gegeben. In einigen Abschnitten ist der Asphalt bis auf das darunterliegende Kopfsteinpflaster abgetragen, an anderen Stellen ist die Straße wellig und bereits mit einem Flickenteppich aus Bitumen übersät. „Es ist klar, dass etwas gemacht werden muss“, betont Manfred Krüger. Die Straße stehe auf der Liste des Landes und werde auch regelmäßig beobachtet.

Von Monika Schmidt

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