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Klötze investiert in die Stadtentwicklung

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Von: Monika Schmidt

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das Ortsschild von Klötze an der Poppauer Straße
Vom Ortseingang an der Poppauer Straße bis zum Kreisel stehen einige Gewerbeimmobilien in Klötze leer. © Monika Schmidt

Über zehn Millionen Euro will die Stadt Klötze bis zum Jahr 2036 in die Stadtentwicklung investieren. Unter anderem soll der Leerstand von Gewerbeimmobilien reduziert werden.

Klötze – Wie soll sich die Stadt Klötze in Zukunft entwickeln? Diese Frage klärt das Stadtentwicklungskonzept, das vom Klötzer Stadtrat in Zusammenarbeit mit dem Sanierungsträger Saleg erarbeitet und beschlossen wurde. Darin sind zahlreiche Maßnahmen aufgeführt, die vielfach eher nur als Arbeitspapier und Ideen zu betrachten sind. Dennoch ist es interessant, welche Vorschläge in dem Konzept zusammengetragen wurden. Ebenso interessant sind die Summen, mit denen geplant wird. Denn bis 2036 sind Gesamtausgaben von über zehn Millionen Euro in dem Konzept vorgesehen. Sie sollen mit Eigenmitteln in Höhe von 3,65 Millionen Euro und Fördermitteln in Höhe von 7,3 Millionen Euro finanziert werden. Runtergerechnet auf einzelne Jahre sind für den Zeitraum von 2020 bis 2036 jährliche Ausgaben von 811 000 Euro vorgesehen. Das Stadtentwicklungskonzept dient auch dem Klimaschutz, denn es soll mit dem Einsatz von Städtebaufördermitteln auf kommunaler Ebene ein Beitrag zur Minderung der CO2-Emmissionen sowie zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz geleistet werden. Kurzfristig ist dagegen geplant, für die Bahnhofstraße und die Poppauer Straße ein neues Quartierskonzept zu entwickeln. Auch dabei geht es darum, gegen den Leerstand vorzugehen und das Gewerbe zu beleben. Denn viele Gebäude, vor allem Gewerbeimmobilien, in dem Bereich der Poppauer Straße vom Kreisel bis zum Ortsausgangsschild stehen leer, ist den Stadtplanern aufgefallen. Mit dem Umzug der Kreisstraßenmeisterei kommt ein weiteres bald leer stehendes Objekt dazu. Die Stadtplaner wünschen sich für diesen Bereich eine grundsätzliche strukturelle Neuordnung. Da die Flächen planerisch und infrastrukturell voll erschlossen sind, wird ein großes Entwicklungspotenzial für den Bereich gesehen. Dazu müssten sich jedoch die Eigentümer der Flächen zusammenschließen und gemeinsam mit der Stadt eine Strategie für die zukünftige Entwicklung des Gebietes entwerfen, schlagen die Stadtplaner vor.

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