Kunrauer „Powerkinder“

Mehr Entspannung in der Kita: Neues Yoga-Angebot für Kinder

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Stefanie Wiehl hat sich als neue Leiterin der Kunrauer Kita gut eingelebt. Seit September steht nun ausgewogene und gesunde Ernährung auf dem Menüplan der Knirpse. Ab 2016 gibt es einen Yoga-Kurs.

Kunrau. „Ich wurde hier schnell aufgenommen und auch der Kontakt zu den Eltern und zu den Kindern kam sehr schnell“, erzählt Stefanie Wiehl.

Die 39-Jährige aus Voitze ist seit dem 1. April dieses Jahres Leiterin de Kita „Mickey Maus“ in Kunrau und löste damit Bettina Bartels ab. Im AZ-Gespräch erzählt sie, was sich seit dem verändert hat und welche Pläne es für 2016 in der Einrichtung gibt.

So erwartet die Jungen und Mädchen ab dem 31. Januar etwas völlig Neues. Dann bekommen sie ihre erste Yoga-Stunde. „Dazu kommt eine richtige Yoga-Lehrerin zu uns. Es gibt zwei Gruppen, eine für die jüngeren und eine für die älteren Kinder. Der Kurs erstreckt sich über drei Monate“, erzählt Stefanie Wiehl. Die Yoga-Übungen sollen die Entspannung der Jungen und Mädchen und ihre Körperwahrnehmung fördern, weiß die studierte Sozialpädagogin. „Wir haben hier echte Power-Kinder“, sagt sie. „Beim Yoga lernen die Kinder zur Ruhe zu kommen und damit auch besser zuzuhören.“

Neu beziehungsweise noch einmal überarbeitet werden ab 2016 auch die Beobachtungsbögen, die die Erzieherinnen anfertigen. „Wir beobachten die Kinder und machen uns Notizen dazu. Mit den Eltern besprechen wir dann den Entwicklungsstand ihres Kindes“, erklärt Stefanie Wiehl.

„Seit September achten wir mehr auf ausgewogene und gesündere Ernährung der Kinder. Morgens bereiten wir gemeinsam mit den Kindern das Frühstück zu“, sagt Stefanie Wiehl. So gibt es für die Woche einen Orientierungsplan mit verschiedenen Speisen. „Wir haben zum Beispiel einen Müsli-Tag, aber auch einen süßen Tag, meist freitags. Dann gibt es Brötchen mit Marmelade“, informiert die Erzieherin.

Traditionelle Veranstaltungen in der Kita wie das Drachenfest oder das Weihnachtsmärchen möchte die neue Einrichtungsleiterin beibehalten. „So wie das ist, ist es super“, sagt Stefanie Wiehl. „Ich habe mir vorgenommen erstmal ein Jahr abzuwarten wie alles funktioniert und dann vielleicht mal zu gucken, ob man irgendwo mehr, irgendwo weniger oder auch was Neues macht“, erklärt sie. Zunächst aber, wollte sie sich bei den Mickey Mäusen richtig einleben: „Und das lief richtig gut. Ich hatte anfangs sogar einen kleinen Aushang für die Eltern gemacht. Auf dem ich mich sozusagen nochmal vorgestellt habe. Ich habe zum Beispiel erklärt, dass ich selbst eine dreijährige Tochter habe, damit die Eltern wissen, dass ich in derselben Situation bin und sie verstehe.“ Dankbar ist Stefanie Wiehl für die Unterstützung ihrer Kolleginnen: „Ich wurde sehr gut aufgenommen und habe gleich zu Beginn viele Informationen bekommen.“ 24 Kinder werden in der Kita „Mickey Maus“ derzeit von Stefanie Wiehl und ihrem Team betreut. Zwei weitere Kinder sollen Anfang 2016 dazukommen. „Vor den Sommerferien hatten wir 29 Kinder und ich denke es werden nächstes Jahr wieder so viele“, freut sich Stefanie Wiehl über die gute Auslastung.

Von Katharina Schulz

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