Klötzer Ortschaftsrat müsste die Friedhofssatzung ändern / Neuer Stelenstandort im Gespräch

Wunsch nach Waldbestattung

Über einen neuen Stelenstandort auf dem Neustädter Friedhof in Klötze wird im Ortschaftsrat nachgedacht. Zudem besteht der Wunsch nach einer Waldbestattung. Dazu müsste die Friedhofssatzung allerdings geändert werden.

Klötze. „Wir haben das schon vor zwei Jahren einmal überlegt“, erinnerte der Klötzer Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt seine Ortschaftsräte. Nun sei das Thema erneut an ihn herangetragen worden: In Klötze besteht der Wunsch nach einer Waldbestattung.

Eine solche Bestattungsform, in der die Urnen an einem Baum vergraben werden, und am oder vor dem Baum in der Erde eine Namenstafel angebracht wird, gibt es bislang in der Einheitsgemeinde noch nicht.

„Es sind Bürger an mich herangetreten, die sich das wünschen“, berichtete Schmidt den Ortschaftsräten. Bislang ist eine Baumbestattung in der Friedhofssatzung der Stadt noch nicht vorgesehen, erinnerte er. Diese müsste dahingehend geändert werden. „Deshalb bitte ich euch um Unterstützung für einen entsprechenden Antrag an die Stadt“, bat der Ortsbürgermeister. Bei der nächsten Zusammenkunft des Ortschaftsrates soll das Thema noch einmal besprochen werden. Dann möchte Schmidt Details zu der Bestattungsform vorstellen.

In dem Zusammenhang wurde bei der Sitzung auch der neue Stelenstandort auf dem Neustädter Friedhof in Klötze angesprochen. „Die runde Anlage am Hauptweg finde ich toll, aber die neue sieht aus wie eine Mauer“, kritisierte Norbert Schulz. „Da fehlt mir die Liebe, mit der das gestaltet ist.“ Die neuen Stelen wurden in einer Reihe aufgestellt. „Wir haben uns dabei etwas gedacht“, informierte Hans-Jürgen Schmidt. Denn der dritte Stelenstandort auf dem Friedhof soll noch erweitert werden. „Und erst dann kommt da auch eine Bepflanzung und Wege hin“, betonte er. Wäre die neue Anlage in einer Rundung aufgestellt worden, wäre keine Erweiterungsmöglichkeit mehr gegeben. „Aber das Rondell wird von allen Besuchern gelobt“, entgegnete Norbert Schulz. „Abwarten, bis es fertig ist“, bat der Ortsbürgermeister noch um etwas Geduld.

Von Monika Schmidt

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