Das Wort Gottes auf der grünen Wiese

Auf der Wiese predigte gestern Vormittag Pfarrer Johannes-Michael Bönecke.

Lockstedt - Von Elena Bönecke. Unter dem Gesang der Vögel lauschten die Gottesdienstbesucher an Himmelfahrt dem Wort des Herrn. Wie es bereits zur Tradition geworden ist, wurde auch in diesem Jahr die Predigt in wunderschöner Naturkulisse gehalten. Trotz der wenig ansprechenden Temperaturen fanden sich etwa 60 Gläubige am Weiher zwischen Lockstedt und Hohenhenningen ein, egal ob mit dem Fahrrad, dem Auto oder zu Fuß. Fleißige Helfer aus Hohenhenningen hatten dort einen geschmückten Altar aufgebaut und Bänke aufgestellt.

„Open-Air-Gottesdienste sind immer besonders schön und beliebt“, stellte Pfarrer Johannes-Michael Bönecke mit Blick auf die schöne Kulisse fest. So konnte das Wetter die Stimmung nicht trüben. Mit Decken und Kissen ausgestattet wurde allen Widrigkeiten getrotzt und so feierten die Gäste gut gelaunt Christi Himmelfahrt.

„Gott lässt uns nicht im Stich, aber er lässt uns die Dinge selbst in die Hand nehmen. Er setzt Vertrauen in uns, das Leben so zu gestalten dass jeder zu seinem Recht kommt und dass wir die Welt in seinem Namen bewahren. Enttäuschen wir dieses Vertrauen nicht“, predigte der Pfarrer. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes im Freien sorgte Gudrun Bönecke. Sie begleitete den Gesang mit dem Keyboard, das auch ohne Stromanschluss seine Aufgabe erfüllte. Zur Sicherheit hatte sie aber auch die Gitarre als Notfallplan mitgebracht. Sie lag griffbereit an der Seite.

Nach dem Gottesdienst verweilten die Gäste noch ein wenig an der frischen Luft. Zur Mittagszeit waren Grillwürstchen und Getränke bereit gestellt. Hermann Leneke, Annemarie Schubert, Dietrich Raapke und Harald Trittel kümmerten sich um die Bewirtung der Gäste. Trotz Wind und Wetter fand die Feier an Himmelfahrt begeisterten Anklang.

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