Widerspruch nach Absage eingelegt

Statt einer Million Euro stehen Klötze nur knapp 200 000 Euro für die Sanierung der Hegefeldsporthalle zur Verfügung. Damit sollen vor allem die Fenster saniert werden.

Klötze - Von Monika Schmidt und Peter Lieske. „Wir sind in Widerspruch gegangen“, informierte der Klötzer Bürgermeister Matthias Mann auf AZ-Anfrage. Der Widerspruch betrifft die Fördermittel für die Sanierung der Hegefeldhalle.

Nur die bereits bewilligten Mittel aus dem Schulinfrastrukturprogramm in Höhe von 71 706 Euro sowie aus der Investpauschale in Höhe von 93 745 Euro sollen vom Land gezahlt werden. Eine angekündigte Förderung aus dem Stadtsanierungsprogramm wurde jedoch aufgrund eines „Missverständnisses“ wieder zurückgezogen. 848 750 Euro hatte die Stadt aus dem Stadtumbau Ost-Programm beantragt, um die Sporthalle an der Klötzer Sekundarschule umfangreich innen und außen sanieren zu können. „Energetisch“ war dabei das Zauberwort. So sollte die Fassade wärmegedämmt und erneuert werden, es waren aber auch umfangreiche Arbeiten im Innern, so an den Umkleidekabinen und Waschräumen, geplant. Insgesamt sind im Haushalt 1,186 Millionen Euro als Ausgaben geplant, davon sind aber 970 000 Euro bis zur Bewilligung der Fördermittel gesperrt. „Das bislang zur Verfügung stehende Geld reicht nur für Fenster und Fassade an den Längsseiten“, bedauerte Matthias Mann.

Ein offizieller ablehnender Bescheid mit entsprechendem Rechtsbehelf ging allerdings bei der Stadt nicht ein, informierte der Bürgermeister im Pressegespräch weiter. Vielmehr habe es sich um eine Information gehandelt, in der der Stadt mitgeteilt wurde, dass der Förderantrag abgelehnt wurde. Gegen dieses Schreiben hat der Bürgermeister Widerspruch eingelegt. Schließlich hatte sich die Stadt aufgrund der zunächst positiven Äußerungen seitens des Bauministeriums auf diese große Investition eingestellt und die Maßnahme in den Haushaltsplan entsprechend eingestellt.

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