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„Das Kunrauer Bad kann erhalten bleiben“

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Von: Monika Schmidt

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Spielgeräte auf einer Sandfläche
Der Aufbau des neuen Spielplatzes im Kunrauer Freibad ist abgeschlossen. © Monika Schmidt

Wenn Fördermittel fließen, spricht nach Ansicht von Klötzes Bürgermeister Uwe Bartels nichts dagegen, das Freibad in Kunrau umzubauen.

Kunrau – „Es gibt keinen neuen Sachstand“, antwortete Gordon Strathausen, Sachgebietsleiter im Klötzer Bauamt, auf die Anfrage während der Einwohnerfragestunde im Hauptausschuss von Klötze, wie weit der Planer mit dem Umbau des Kunrauer Freibades ist. Ramona Lessing erinnerte daran, dass am 16. Mai die Frist ausläuft, bis zu der Anträge gestellt werden können. „Wird das Projekt bis dahin fertig?“, wollte sie wissen. Ralf Schumann vom Förderverein für das Freibad erinnerte daran, dass die Stadträte erst Zahlen für einen Umbau auf dem Tisch haben wollten, bevor sie dafür ihre Zustimmung geben. Gordon Strathausen verwies auf die Möglichkeiten, die die frisch gegründete Leaderaktionsgruppe Westliche Altmark biete. „Dort gibt es die Möglichkeit, Fördermittel zu beantragen. Andere Fördertöpfe sehe ich jetzt erstmal nicht“, informierte der Sachgebietsleiter. Hauptausschussmitglied Joachim Klabis griff die Thematik auf. Er ist Mitglied in der städtischen Arbeitsgruppe Freibad und wollte ebenfalls wissen, ob der Planer schon Unterlagen geschickt hat. „Das muss ich recherchieren“, antwortete Gordon Strathausen. In der nächsten Sitzung könnte er dazu Antworten geben. Ralf Schumann fragte nach, ob denn überhaupt bekannt sei, ob der Planer beauftragt wurde. Dazu konnte Henry Hartmann antworten, dass er während einer Hauptausschusssitzung die Antwort bekommen habe, dass der Auftrag ausgelöst sei. Mit ihrer Hoffnung, bald das Kunrauer Bad wieder als Freibad nutzen zu können, sind die Einwohner damit aber nicht weiter gekommen. Das Freibad gehört zu den Grundsatzentscheidungen, mit denen sich die Stadträte bei ihren Klausurtagungen beschäftigen wollen. Da die Haushaltslage der Stadt sehr eng ist, müssen Investitionen genau überdacht werden. Sobald sie Zahlen für den Umbau haben, wollten die Stadträte sich grundsätzlich zum Kunrauer Bad positionieren, hieß es schon während der Beratungen zum Haushalt für 2021. Auch für 2022 soll diese Maxime gelten. Im AZ-Gespräch sah Bürgermeister Uwe Bartels die Lage nicht so dramatisch: „Mit Fördermitteln kann das Bad erhalten bleiben, ja klar“, versicherte Uwe Bartels auf Anfrage. Von einer zuvor nötigen Grundsatzentscheidung sei ihm nichts bekannt.

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