Neuferchaus Wehrleiter appelliert an seine Mitglieder zur Teilnahme

Klötze: Zu wenig Atemschutzgeräteträger in der Stadt

+
Die Kraft des Feuers können die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren der Einheitsgemeinde am Wochenende wieder in Klötze im Brandübungscontainer erleben.

Klötze / Neuferchau – Dass es in der Einheitsgemeinde Klötze nicht genügend Atemschutzgeräteträger gibt, ist ein hinlänglich bekanntes Problem.

Gerald Pethe, Wehrleiter von Neuferchau.

Bei einer Übung am Vormittag an der Klötzer Grundschule wurde dies von der Stadtwehrleitung und der Verwaltung im vergangenen Jahr auch mit Zahlen untermauert. Auch in der Neuferchauer Feuerwehr ist die Zahl der Atemschutzgeräteträger niedrig. Es gibt nur einen Aktiven, berichtete Ortswehrleiter Gerald Pethe bei der Jahreshauptversammlung der Brandschützer. Mindestens zwei Einsatzkräfte sind aber nötig, die gemeinsam unter Atemschutz den Erstangriff bei Bränden absolvieren. Da dieses Mitglied gleichzeitig aber auch noch Gruppenführer der Wehr ist, kann er nicht gleichzeitig in den Erstangriff bei Bränden gehen, machte Gerald Pethe auf ein weiteres Hindernis aufmerksam. „Bei allen anderen ist die G 26 abgelaufen und es wurde 2019 nicht an der Ausbildung im FTZ teilgenommen“, bedauerte der Neuferchauer Wehrleiter. „Ich hoffe, dass es dieses Jahr wieder der eine oder andere schafft, die G 26 zu absolvieren und an der AGT-Ausbildung teilnimmt“, wünschte sich Gerald Pethe.

Die Stadt Klötze setze auch in diesem Jahr wieder viel Geld ein, um den Feuerwehrleuten eine Ausbildung im Brandübungscontainer anzubieten. „Und wir können nicht teilnehmen“, bedauerte der Neuferchauer weiter. Der Brandübungscontainer wird am kommenden Wochenende, 13. und 14. März, wieder am Klötzer Feuerwehrgerätehaus aufgestellt, informiert die Klötzer Ortswehr. Wie wichtig es für die Einsatzkräfte ist, einmal unter realistischen Bedingungen ein Feuer gelöscht zu haben, hatten die Teilnehmer des Durchgangs im vergangenen Jahr bei den Auswertungen immer wieder betont. „Es gibt nichts Schlimmeres“, so betonte auch Gerald Pethe bei der Jahreshauptversammlung der Neuferchauer Wehr, „als vor einem brennenden Haus zu stehen und auf nachrückende Kräfte zu warten, um Menschenleben zu retten.“  mm

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare