Drömlingsrundweg: Leader-Projekt erneut verschoben / Besucherrastplatz: Infotafeln bis Ende Juni

Weiter Warten auf Radwegeschilder

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Das Leader-Projekt "Drömlingsrundweg" wurde erneut verschoben. 

Drömling. Der als Land der tausend Gräben bekannte Drömling ist auch reich an Wegen.

Die Ausschilderung der Drömlings-Radwege kann auch 2018 nicht umgesetzt werden. 

Um auf diesen insbesondere Radlern Orientierung zu geben, hatte die Arbeitsgemeinschaft (AG) Radfahren/Besucherlenkung im Rahmen des Tourismus- und Vermarktungskonzeptes Drömling bereits 2015 das Konzept für fünf Radwege und einen alle Touren verbindenen Drömlingsrundweg vorgestellt. Eine dazugehörige Randwanderkarte liegt bereit zur Veröffentlichung in der Schublade der Naturparkverwaltung. Was nach wie vor fehlt, ist die Beschilderung.

Nachdem das dazugehörige Leader-Projekt bereits im Vorjahr zurückgezogen werden musste (AZ berichtete), erscheint es auf der kürzlich vorgestellten Prioritätenliste der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Rund um den Drömling erst gar nicht. „Es sind noch weitere Arbeiten erforderlich, die noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden“, erklärt dazu gestern Matthias Kausche, Geschäftsführer des Zweckverbandes Natur- und Kulturlandschaft Drömling auf Nachfrage der AZ. Demnach liegen weiterhin nicht alle Einverständniserklärungen für die Schilderstandorte der Eigentümer und Baulastträger vor. Während die Erklärungen für die Klötzer „Moor- und Wald-Tour“ und für die Calvörder „Sieben-Brücken-Tour“ fast vollständig sind, fehlen noch einige bei der Oebisfelder „Sumpfburg- und Ländchen-Tour“. Die Miester „Kolonien-Tour“ sei dagegen noch „in Bearbeitung“, verweist Kausche auf einen zögerlichen Rücklauf.

Probleme bei der ProjektUmsetzung hatten sich im Vorjahr noch weitere abgezeichnet. So war zum einen der geschätzte Finanzbedarf für die Planung und Umsetzung der Ausschilderung von 80 auf 110 000 Euro gestiegen. Zum anderen hatte das mit der Bearbeitung beauftragte Planungsbüro im Sommer seine Tätigkeit eingestellt, sodass zunächst neue Planer gefunden werden mussten.

Der Besucherrastplatz an der L 22 zwischen Röwitz und Buchhorst und die daneben liegende Heckrinder-Weide sollen bis Jahresmitte zehn Infotafeln erhalten.

Konkreter wird es derweil rund um den 2014 eingeweihten Besucherrastplatz an der sogenannten Halboffenen Weidelandschaft zwischen Buchhorst und Röwitz. Wie Kausche erklärte, laufe aktuell die Ausschreibung für die Ausschilderung des Gebietes, sodass mit einer Umsetzung bis Ende Juni gerechnet werden könne. Vorgesehen seien insgesamt fünf Tafeln, die unter anderem über landschaftstypische Arten informieren, sowie fünf Übersichtskarten, die zwei Rundwanderwege, einen kurzen und einen längeren, vorgeben.

Von Matthias Mittank

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