1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Klötze

Schwiesauer wollen eine Ampel und Tempo 30

Erstellt:

Von: Monika Schmidt

Kommentare

Ein Lkw und ein Auto begegnen sich in Schwiesau in einer Kurve
Derzeit laufen zwei Umleitungen auf der L 19 durch Schwiesau. Die Anlieger klagen über den vielen Verkehr. © Monika Schmidt

Der Umleitungsverkehr für die bei Wiepke gesperrte B 71 läuft über Schwiesau. Die Anwohner der Durchgangsstraße klagen schon nach wenigen Tagen über den Verkehr und fordern Maßnahmen.

Schwiesau – Zum wiederholten Mal führen aktuell nicht nur eine, sondern gleich zwei Umleitungen durch Schwiesau. Und beide sollen nach der Planung des Landes bis Dezember bestehen bleiben. Für den Eckernkamp und die Zichtauer Straße, die beide als L 19 mitten durch den Ort führen, ist das eine starke Belastung. Ebenso für die Einwohner an diesen beiden Straßen, die unter dem vielen Verkehr und dem damit verbundenen Lärm leiden müssen. Ortsbürgermeister Manfred Hille hatte bei der Stadt eine Ampel beantragt. So sollte sichergestellt werden, dass vor allem die Schüler, aber auch die anderen Fahrgäste an der Bushaltestelle sicher über die Straße kommen. „Das ist von der Verwaltung aufgenommen worden“, berichtete der Ortsbürgermeister. Es gebe derzeit noch mehrere Anträge und Wünsche rund um die Umleitung, die geprüft werden. Der Sachgebietsleiter im Rathaus habe dem Schwiesauer aber wenig Hoffnung gemacht, dass der Antrag auf eine Ampel bewilligt werde. „Die Behörden reagieren erst, wenn es Unfälle gibt“, stellte Manfred Hille fest. Von den Einwohnern wurde bei der Sitzung der Wunsch nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für die Ortsdurchfahrt während der Umleitungszeit geäußert. „Man kommt kaum noch über die Straße“, lautete die Begründung für die Anfrage. „Der Verkehr ist ein Wahnsinn“, stellten die Einwohner fest. Vor allem durch die vielen Lkw, die derzeit durch Schwiesau fahren, wird der Zustand der Ortsdurchfahrt immer schlechter. „Die Straßen sind stark beschädigt“, berichtete Manfred Hille bei der Sitzung. Er hatte deshalb den Antrag an die Stadt gestellt, dass die Straßen auf der L 19 nach Ende der Umleitung saniert werden. In dem Zuge könnte dann auch der problematische Kurvenbereich verändert werden. Dort steht bei Starkregen das Grundstück in der Kurve regelmäßig unter Wasser. „Wir starten den Versuch zur Sanierung noch mal. Die Verwaltung soll sich bemühen, dass der Antrag weitergeleitet wird“, kündigte Manfred Hille den Einwohnern an.  

Auch interessant

Kommentare