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Gaus‘scher Park ist das älteste Grundstück in Klötze

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Von: Monika Schmidt

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ein verwilderter kleiner Park mit einem Eisenzaun
Der Gaus‘sche Park in Klötze grenzt an die Überreste der früheren Burg und ist somit das älteste Grundstück der Stadt. © Monika Schmidt

Das älteste Grundstück der Stadt Klötze ist der Gaus‘sche Park. Deshalb will die Kommune das Gelände durch eine Neugestaltung würdigen, obwohl das Grundstück zum Teil in privater Hand ist.

Klötze – Ob die Stadt wirklich so viel Geld für den Gausschen Park ausgeben möchte?, wurde während der Einwohnerfragestunde im Hauptausschuss gefragt. „Es gibt so viele Dinge, wo es klemmt, wo das Geld anders verwendet werden könnte“, stellte Einwohnerin Berit Hartmann fest. Bürgermeister Uwe Bartels erinnerte: „Die Auflagen des Denkmalschutzes in Halle sind sehr hoch.“ Es werde aktuell noch mit der Behörde verhandelt, ob es eine kostengünstigere Variante gibt. Der Denkmalschutz besteht darauf, das Gelände komplett mit einem historischen Eisenzaun zu umgrenzen, die Stadt hat mit Bildern nachgewiesen, dass der Park früher keinen Zaun hatte. Auf die Ergebnisse der Verhandlungen wird noch gewartet. „Es ist das älteste Grundstück der Stad, das wir würdigen wollen“, begründete der Bürgermeister der Engagement der Kommune für ein Grundstück, das sich teilweise in privater Hand befindet. Bei den Haushaltsplanungen hatte sich der Stadtrat eigentlich für eine Deckelung der Ausgaben bei 105000 Euro ausgesprochen. 70000 Euro an Fördermitteln und 35000 Euro an Eigenmitteln der Stadt sollten ausgegeben werden. Ob diese Mittel aber tatsächlich ausreichen, ist fraglich. Denn schon für die Arbeiten des Baumchirugen zur Vorbereitung der Umgestaltung wurden 17000 Euro ausgegeben. Und die ursprüngliche Kostenschätzung für die Maßnahme lag bei 255000 Euro. Diese Summe will der Stadtrat aber auf keinen Fall ausgeben. Zumal sie außerhalb der Klötzer Kernstadt in den Ortschaften umstritten ist. Immer wieder wird in den Diskussionen dabei auf die Eigentumsverhältnisse und die knappen Kassen der Stadt Klötze hingewiesen. 

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