Innenstadtfest ist abgesagt

Wegen Corona: 2021 kein Martinimarkt in Klötze

Ein bunt beleuchtetes Riesenrad auf dem Klötzer Martinimarkt
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2021 dreht sich in Klötze kein Riesenrad. Der Martinimarkt fällt aus.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Der Klötzer Martinimarkt fällt auch 2021 wieder wegen Corona aus.

Klötze – Der Martinimarkt 2021 fällt aus. Diese Entscheidung verkündete Bürgermeister Uwe Bartels.

„Es ist eine große Sache, die uns seit geraumer Zeit Bauchschmerzen bereitet“, räumte Uwe Bartels ein. „Unter den Bedingungen der Auflagen der Genehmigungsbehörde ist der Martinimarkt für Klötze nicht durchführbar“, erklärte er. Zu den Auflagen gehörte zum Beispiel, dass die unmittelbaren Anwohner des Festgeländes keinen Zutritt zum Rummel haben, sondern ihn erst nach Einlasskontrolle betreten dürfen. Auch seien Ansammlungen von mehr als zwölf Personen verboten. Der Rummel würde seinen Charme verlieren, waren sich die Verantwortlichen einig. Die Stadt hatte sich an externe Ausrichter gewendet, um sich zu informieren und Hilfe zu holen, aber auch sie hätten für Klötze abgewinkt. „Auch sie sagen, das geht nicht“, informierte der Klötzer Bürgermeister im Hauptausschuss weiter. Denn: „Das Innenstadtfest soll allen zugänglich sein“, begründete Uwe Bartels. Die Stadt möchte keine Einschränkungen machen und könnte diese angesichts der Lage des Rummels mitten in der Stadt auch nicht kontrollieren. Deshalb fiel, nach Inkrafttreten der neuen Eindämmungsverordnung des Landes in dieser Woche, die Entscheidung, den Rummel nach 2020 auch für 2021 abzusagen.

Hoffen auf 2022

Der Klötzer Bürgermeister hofft nun auf das kommende Jahr. Dann wird der traditionelle Martinimarkt wieder für Ende Oktober geplant. Wenn bis dahin deutlich mehr Menschen als bisher gegen Corona geimpft sind, stehen die Chancen für den Rummel besser. „Ich hoffe auf steigende Impfzahlen“, sagte Uwe Bartels im Hauptausschuss und verwies auf die Mitteilungen des Altmarkkreises, nach denen bislang erst 35 Prozent der Einwohner des Altmarkkreises in den Impfzentren in der Region den vollständigen Impfschutz erhalten haben. „Anderswo sind die Zahlen längst übertroffen“, warb Uwe Bartels um mehr Impfwillige. Für die Herdenimmunität seien Zahlen von 80 bis 85 Prozent nötig, erinnerte er. „Sind die erreicht, steht dem Martinimarkt 2022 nichts entgegen.“

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