„Wandern befreit die Seele“

Stefan Lietze (r.) bot eine Gesundheitswanderung an und zeigte an deren Ende, wie sich die Muskulatur nach dem Wandern lockern lässt.

Klötze - Von Monika Schmidt. Eigentlich sind es ja schon doppelt so viele Wanderungen, die Manfred Lietze gemacht hat.

Denn die bisherigen 200 Wanderungen wurden von ihm, seiner Frau Alice sowie den Wanderfreunden Hans und Sieglinde Tafelski ebenso wie die 110. Radtouren der VfB-Senioren akribisch vorbereitet und vorgewandert. Somit kann Manfred Lietze mindestens schon auf 400 Wanderungen zurückblicken. Am Sonnabend wurde im Rahmen des Volkswandertages des Kreissportbundes die 200. Wanderung gefeiert. Dazu trafen sich die gestarteten Wander- und Radwandergruppen am Stein unterhalb des Zinnbergs. Er war zur 100. Wanderung errichtet worden. Die 200. Auflage der Wanderungen wurde mit einer zweiten Inschrift auf dem Stein gewürdigt. „Wandern stärkt den Körper, befreit die Seele“ ist auf der Rückseite des Steins nun zu lesen.

Den Gesundheitsaspekt des Wanderns stellte auch der Klötzer Bürgermeister Matthias Mann bei seiner Begrüßung zum Volkswandertag in den Mittelpunkt. „Es gibt Leute, die viel Geld für Fitness ausgeben“, erinnerte er. Fitnessstudios würden gebucht, Laufbänder gekauft und Kuren gemacht. Dabei kann jeder durch Bewegung an der frischen Luft selbst etwas für seine Gesundheit tun. „Wanderer fühlen sich wohl und lernen die Heimat kennen“, fasste er die positivsten Aspekte des Wanderns zusammen. Sein Dank galt Manfred Lietze, der seit 1994 die monatlichen Wanderungen anbietet, aber auch dem Organisationssteam von KSB und VfB, das den Volkswandertag in Klötze vorbereitet und umgesetzt hatte.

Neben der zehn Kilometer Wanderung von Manfred Lietze und der Radtour, die Hans Tafelski führte, bot Stefan Lietze eine sechs Kilometer lange Gesundheitswanderung an. Diese war auch für Ungeübte gut zu bewältigen. Unterwegs zeigte der ausgebildete Wanderführer den Teilnehmern einige Übungen, um die Muskel zu lockern, damit die Ungeübten die Wanderung ohne Muskelkater überstehen können. Beim Strecken und Dehnen waren auch Landtagsabgeordneter Uwe Harms und Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski dabei. Am Wander-Gedenkstein trafen alle Gruppen nach ihrer Tour durch den Klötzer Forst zusammen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare