Ausschreibung für 2022 geplant

Neuer Radweg: Sicher von Steimke bis Brome

Der Ortsausgang von Steimke in Richtung Brome. Straßenbegleitend soll dort ein Radweg gebaut werden.
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Da die Kreisstraße von Steimke in Richtung Brome schmal ist, wird Radfahren zum Abenteuer. Deshalb soll ein straßenbegleitender Radweg gebaut werden.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
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2022 könnte der Bau eines Radwegs von Steimke nach Brome beginnen. Zumindest die Planung soll bis dahin stehen. Der Altmarkkreis finanziert den Radweg entlang der Kreisstraße bis zur Landesgrenze allein.

Steimke – Bis nächstes Jahr müssen sich die Steimker auf jeden Fall noch gedulden. Denn die Planungen für einen Radweg an der Kreisstraße in Richtung Brome laufen erst an. Wie Inka Ludwig von der Pressestelle des Altmarkkreises auf AZ-Anfrage informiert, soll in diesem Jahr die Grundlagenermittlung für die Planung in Angriff genommen werden. Dazu gehören unter anderem die Entwurfsvermessung und die Baugrunduntersuchung für das Vorhaben. Im kommenden Jahr soll dann die konkrete Planung für den Radweg von Steimke in Richtung Landesgrenze nach Niedersachsen erfolgen. „Die Ausschreibung der Bauleistung wird voraussichtlich ebenfalls im Jahr 2022 stattfinden“, kündigt die Pressesprecherin an. Ob damit auch noch 2022 gebaut wird oder sich der Baubeginn auf das Folgejahr verschiebt, steht noch nicht fest.

Dafür sind die voraussichtlichen Baukosten schon bekannt. Der Kreis rechnet für den straßenbegleitenden Radweg mit Kosten in Höhe von etwa 307 000 Euro. Wie Inka Ludwig betont, gibt es für diese Maßnahme zurzeit keine Förderung. „Der Altmarkkreis Salzwedel finanziert diese Maßnahme aus Eigenmitteln“, betont die Pressesprecherin.

Bürgerinitiative gegründet

Der Wunsch nach einem straßenbegleitenden Radweg sowohl in Richtung Brome als auch in Richtung Kunrau, wo die Steimker Kinder Schule und Freibad besuchen, beschäfigt die Steimker schon eine ganze Weile. Im Sommer 2018 wurden die Forderungen an den Kreis nach einem Radweg konkreter. Im Frühjahr 2019 gipfelten sie in der Gründung einer Bürgerinitiative für einen sicheren Radweg. Vor allem Ortsbürgermeister Frank Kraskowski hatte sich stark gemacht und die Gründung der Bürgerinitiative initiiert.Binnen kürzester Zeit wurden über 750 Unterschriften in der Region gesammelt und an Landrat Michael Ziche übergeben.

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