Fragebögen sind ausgewertet

Viele Ideen für den Klötzer Altmarksaal

Der Bühnenvorhang im Klötzer Altmarksaal mit bunter Beleuchtung
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Die Bühne im Klötzer Altmarksaal bietet sich für Theateraufführungen und Konzerte an.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Viele Ideen für die Nutzung des Altmarksaals reichten die Einwohner von Klötze ein. Der Sanierungsträger hatte dazu einen Fragebogen erstellt, dessen Auswertung nun vorliegt.

Klötze – „Für die Klötzer ist der Altmarksaal ein Anlaufpunkt.“ Das weiß nicht nur Babett Riel vom Sanierungsträger Saleg, sondern das ist auch das Ergebnis des Fragebogens. Diesen hatte die Saleg entwickelt, um Ideen und Wünsche zur Neugestaltung des Altmarksaals von den Einwohnern zu erfragen. „Der Saal ist ein Anker und für die Stadt wichtig“, wertete Babett Riel die Ergebnisse bei der jüngsten Stadtratssitzung aus. Dort machte sie auf die Maßnahmen aufmerksam, die in Klötze im Rahmen der Stadtsanierung noch umgesetzt werden sollen. Und die Sanierung des Altmarksaals gehört dazu. Eine Summe von 900 000 Euro steht aus dem Stadtumbau Ost aus dem Programmjahr 2019 für das Vorhaben schon seit Längerem zur Verfügung, das Geld ist vom Land bereits bewilligt. Nun geht es darum, ein Konzept zu entwickeln, wie der Saal in Zukunft genutzt werden kann. Dabei sollte die Befragung der Einwohner eine Hilfestellung für die Planung sein.

Konzept für den Saal wird erstellt

Die Bandbreite der Ideen war groß, wie Babett Riel den Stadträten erläuterte. Die Wünsche und Vorschläge zu den wünschenswerten Angeboten reichen von Erlebnisgastronomie über Trödelmärkte und Kleintierausstellungen bis zu Kino, Messen, Konzerte und Festivals. Vorgeschlagen wurde auch, das Angebot für bestimmte Zielgruppen zu erweitern, um den Saal beispielsweise als Co-Working-Space und für Firmenpräsentationen zu nutzen. Der nächste Schritt für die Stadtsaniererin und die Verwaltung ist es, ein Nutzungs- und Raumkonzept für den Altmarksaal zu entwickeln. Die Wünsche der Einwohner sollen dabei als Grundlage für die Planung berücksichtigt werden, betonte Babett Riel. „Wie soll der Saal in Zukunft genutzt werden?“, sei die Frage, über die der Stadtrat eine Entscheidung treffen muss. Dazu soll vom Sanierungsträger ein Konzept vorbereitet werden, das dann den Stadträten vorgestellt wird.

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